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100 Prozent 'Kuschel-Faktor'

Bei Van Buyten und Ribéry stimmt die Chemie

Franck Ribéry und Daniel van Buyten - auf den ersten Blick haben die beiden Bayern-Profis nicht viel gemein. Der eine - Ribery - ist klein (1,70 m) und schmächtig (72 kg), der andere - Van Buyten - ist groß (1,96 m) und kräftig (96 kg). Doch trotzdem verbindet die beiden längst mehr, als nur zusammen Fußball zu spielen und die gleiche Sprache zu sprechen. Daniel und Franck sind dicke Kumpels geworden.

„Es ist nicht so oft im Fußball, dass man so gut befreundet ist“, sagte Van Buyten am Donnerstag in Dubai und betonte: „Das ist eine Freundschaft, die wir auch nach der Karriere fortsetzen werden. Die Chemie passt zwischen uns, auch die Familien verstehen sich sehr gut.“

Van Buyten half bei Ribérys Integration

„Daniel ist ein guter Freund für mich“, sagte auch Ribéry. „Er war wichtig für mich am Anfang, als ich zu Bayern kam und die Sprache nicht konnte. Er hat mir sehr viel geholfen.“ Auch heute noch übersetzt Van Buyten für Ribéry, so auch am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Mannschaftshotel.

Während Ribéry einer der absoluten Topstars der Mannschaft ist, steht Van Buyten nicht immer so im Rampenlicht. Gemeinsam mit Martin Demichelis, Lucio und Breno kämpft er um zwei Plätze in der Innenverteidigung. In der Hinrunde kam er auf insgesamt 14 Pflichtspieleinsätze und erzielte dabei in der Bundesliga und in der Champions League jeweils ein Tor.

Van Buyten gibt immer 100 Prozent

„Ich bin glücklich hier beim FC Bayern“, betonte der Belgier, der immer wieder mal Anfragen von anderen Vereinen erhält, zuletzt von seinem und Ribérys Ex-Klub Olympique Marseille. Gedanken an einen Wechsel hegt er aber nicht. „Ich werde bleiben und weiter um meinen Platz in der Mannschaft kämpfen.“

Und das offenbar mit allerhöchstem Engagement. „Es gibt kaum einen Spieler, der so professionell arbeitet wie er und im Training immer 100 Prozent gibt, auch wenn er nicht spielt“, lobte Ribéry, der seinen Kumpel wahrscheinlich sowieso nie zu einem anderen Klub gehen lassen würde: „Ab und zu muss ich einfach ein bisschen mit ihm kuscheln.“

Für fcbayern.de in Dubai: Dirk Hauser

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