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'Werden weniger Tore kassieren'

Die Bayern arbeiten an der Null

Die „Roten Teufel“ hatten sich wirklich Mühe gegeben. Bis zum Schlusspfiff beschäftigten sie die FCB-Defensive immer wieder mit schnellen Gegenstößen - mehr als ein paar gefährliche Distanzschüsse gelang dem 1. FC Kaiserslautern beim Testspiel gegen den FC Bayern am Montagabend aber nicht. Ein Tor schon gar nicht. Und diese Null soll in der Rückrunde beim deutschen Rekordmeister möglichst oft stehen.

„Für uns war es wichtig zu sehen, dass die Abstimmung zwischen Abwehr und Mittelfeld stimmt. Das haben die Jungs in Kaiserslautern hervorragend gemacht“, lobte Jürgen Klinsmann im Gespräch mit fcbayern.de das Defensivverhalten seiner Elf auf dem Betzenberg.

Das Jahr nach dem Rekord

Kompakt stehen, verschieben und bei Ballgewinn schnell herausrücken - das will Klinsmann von seiner Defensive sehen. In der Hinrunde hat das nicht immer geklappt. 24 Gegentore hat der FCB in 17 Bundesligaspielen kassiert, und damit bereits drei mehr als in der gesamten vorherigen Saison. „Dieser Vergleich ist nicht gerecht“, sagte Philipp Lahm angesprochen auf den Defensivrekord der Vorsaison. „Das war eine Ausnahmesaison, so wenig Gegentore gab es noch nie. Außerdem sieht unser Spiel jetzt ganz anders aus.“

Mehr Aussagekraft besitzt daher der Vergleich mit den übrigen Bundesligateams in der laufenden Spielzeit. Und da braucht sich der FCB nicht verstecken. Immerhin hat der Rekordmeister nur ein Tor mehr kassiert als Herbstmeister Hoffenheim, insgesamt gibt es nur fünf Teams mit weniger Gegentreffern.

Kein Selbstläufer

Trotzdem müsse an der Defensive weiter gearbeitet werden, meinte Lahm. „Wir haben zu viele Gegentore kassiert. Und wir haben zu oft einen Vorsprung aus der Hand gegeben. Da müssen wir uns in der Rückrunde verbessern“, sagte der Linksverteidiger. „Wir müssen die richtige Mischung zwischen Offensive und Defensive finden.“

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