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Laufwege, Abstimmung, Taktik

Die Bayern arbeiten an ihren Automatismen

Das Wetter meinte es gut mit den Bayern, als sie einen Tag nach der Rückkehr aus dem Wintertrainingslager in Dubai, Abu Dhabi und Jeddah erstmals wieder an der Säbener Straße trainierten. Das Thermometer kletterte am Mittwochnachmittag aus dem Frostkeller der letzten Wochen bis auf 0 Grad Celsius, der Temperaturschock für die sonnenverwöhnten Bayern fiel daher deutlich milder aus als befürchtet. Manche - zum Beispiel Ribéry, Toni und Altintop - wagten sich sogar in kurzen Hosen auf den Trainingsplatz.

Verschiedene Spielformen standen auf dem Programm, und natürlich Ausdauerläufe. Letztere werden in der nun beginnenden zweiten Hälfte der Rückrundenvorbereitung - 12 Arbeitstage liegen hinter den Bayern, 13 verbleiben bis zum ersten Spiel - immer weniger werden. „Nach der Grundlagenarbeit in Dubai und Abu Dhabi geht die Fitnessarbeit noch weiter, aber kombiniert mit immer mehr fußballerischen Elementen“, erklärte Jürgen Klinsmann fcbayern.de.

Der Trainingsschwerpunkt verlagert sich also langsam. Die Bayern wollen sich einspielen für den Rückrundenauftakt am 27. Januar im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart und das erste Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV (30. Januar). Dazu dienen auch die drei verbleibenden Testspiele gegen Bamberg (Samstag), Kaiserslautern (Montag) und Mainz (Donnerstag).

„In diesen Spielen wollen wir an der Abstimmung, an den Laufwegen und an taktischen Elementen wie Verschieben arbeiten, damit wir die Automatismen so schnell wie möglich wieder hineinbekommen“, sagte Klinsmann, der Startschwierigkeiten wie zu Beginn der Hinrunde unbedingt vermeiden will. „Wir wollen die Rückrunde mit mehr Konstanz aufnehmen“, betonte er.

Viel Schweiß wird daher auch in den kommenden knapp zwei Wochen fließen. „Die Intensität, mit der wir vom ersten Tag an gearbeitet haben, behalten wir bis kurz vor dem Stuttgart-Spiel bei“, sagte der Cheftrainer. Denn: „Wir wollen die Jungs in die richtige Verfassung bringen, um gleich in die Vollen zu gehen.“