präsentiert von
Menü
Oddos Zukunftsplanung

'Die Entscheidung treffe ich nicht alleine'

So ganz beruhigt hat sich Massimo Oddo über diese Entscheidung immer noch nicht. Drei Spiele Sperre bekam der Italiener für seine Rote Karte beim letzten Bundesligaspiel vor der Winterpause in Stuttgart aufgebrummt. „Es war ein Schock für mich, als ich von der Sperre gehört habe“, gab der 32-Jährige im Interview mit fcbayern.de zu.

Trotz dieser negativen Erfahrung fühlt sich Oddo beim Rekordmeister und in der Bundesliga pudelwohl und kann sich gut vorstellen, über diese Saison hinaus an der Säbener Straße zu bleiben: „Aber die Entscheidung treffe ich nicht alleine, die muss auch der Klub treffen, der Trainer und das Management.“ Wie Manager Uli Hoeneß berichtete, habe der FCB bis „Ende März oder April“ Zeit, eine Kaufoption für die Leihgabe vom AC Milan zu ziehen.

Das Interview mit Massimo Oddo:

fcbayern.de: Massimo, am Dienstagnachmittag hattet ihr frei. Hast Du die Gelegenheit genutzt, Deine ehemaligen Mitspieler vom AC Milan in der Partie gegen den HSV zu besuchen?
Massimo Oddo: „Nein, ich war nicht da. Wir trainieren momentan sehr viel und arbeiten hart, um bestens gerüstet in die Rückrunde zu gehen. Da habe ich es bevorzugt, im Hotel zu bleiben und mich auszuruhen.“

fcbayern.de: Du hast jetzt erstmals eine echte Winterpause hinter Dir. War das ungewöhnlich?
Oddo: „In Italien haben wir immer nur knapp zwei Wochen Spielpause, da es im Winter nicht so kalt ist wie hier in Deutschland (lacht). Es ist ungewöhnlich für mich, jetzt eine längere Pause gehabt zu haben, aber ich empfinde dies als sehr angenehm. Wenn man in drei Wettbewerben spielt, ist es sehr gut, nach der Hälfte der Saison eine kleine Pause zu machen, um die Akkus wieder aufzuladen.“

fcbayern.de: Hast Du den Urlaub auch dazu nutzen können, den Ärger über die Rote Karte beim Spiel in Stuttgart und die damit verbundene harte Strafe zu vergessen?
Oddo: „Es war ein Schock für mich, als ich von der Sperre gehört habe. Drei Spiele finde ich sehr hart. Ich kann nur noch mal wiederholen, dass ich bei der Aktion meinen Gegenspieler nicht gesehen habe, ich habe nur nach dem Ball geschaut. Vielleicht war mein Bein ein wenig hoch, aber ich wollte doch meinen Gegner nicht gefährden. Mit dieser harten Sanktion bin ich nicht einverstanden.“

Weitere Inhalte