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Hoeneß kritisiert kürzere Winterpause

Die von der kommenden Saison an deutlich kürzere Winterpause in der Bundesliga - dreieinhalb statt sechseinhalb Wochen - ist bei Uli Hoeneß auf Kritik gestoßen. „Die Verkürzung der Winterpause halte ich für einen Fehler, der dem deutschen Fußball schaden wird“, sagte der Manager des FC Bayern am Mittwoch in der „Sport Bild“. Im Vergleich mit den europäischen Topligen verliere die Bundesliga dadurch „einen unserer letzten Vorteile“, betonte Hoeneß. „Bisher hatten wir den Vorteil, dass die deutschen Klubs ausgeruht in die K.o-Runden der internationalen Wettbewerbe gehen konnten.“

Altintop und Ribéry pilgern nach Mekka
Franck Ribéry und Hamit Altintop nutzten beim Aufenthalt der Bayern in Jeddah die Gelegenheit, das Sportliche mit dem Religiösen zu verbinden. Nach ihrem 45-minütigen Einsatz im Testspiel gegen Al Wheda begaben sich die beiden Muslime umgehend auf Pilgerfahrt in das nur rund 70 Kilometer entfernte Mekka. Nach einem Gebot des Korans ist jeder volljährige Moslem verpflichtet, wenigstens einmal in seinem Leben die Wallfahrt in die heilige Stadt des Islams zu verrichten. Gegen 2.00 Uhr nachts stießen die beiden Pilger ganz in weiße Tücher gehüllt am Flughafen wieder zum Rest der Mannschaft.

Krisenmanager Schweinsteiger
Mit insgesamt drei Torhütern bestritt der saudische Klubs Al Wheda das Testspiel gegen die Bayern. Bereits nach 25 Minuten wechselten die Hausherren zum ersten Mal ihren Mann zwischen den Pfosten aus, nur hatten sie dabei nicht auf die Trikotfarbe geachtet. Keeper Nummer zwei hatte nämlich ein dunkelblaues Oberteil an – genau wie die Feldspieler der Bayern. Als das Schiedsrichtergespann das Spiel deswegen unterbrach, reagierte Bastian Schweinsteiger blitzschnell und brachte dem Schlussmann Al Whedas ein gelbes Trainingsleibchen von der Bayern-Bank. Die Zuschauer dankte es ihm mit freundlichen Applaus.

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