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Ivica Olic im Interview

'Tatenlos zuzuschauen, ist bitter'

Wenn der Hamburger SV und der FC Bayern am Freitagabend aufeinandertreffen, wären alle Augen eigentlich auf Ivica Olic gerichtet gewesen. Der HSV-Stürmer und Sommer-Neuzugang des FCB ist aber nach einer Tätlichkeit in einem Freundschaftsspiel vom DFB für zwei Bundesligaspiele gesperrt worden und muss den Nord-Süd-Gipfel nun vom Spielfeldrand aus verfolgen. „Natürlich ist die Sperre bitter für mich, doch jetzt kann ich es leider nicht mehr ändern", sagte Olic im Interview mit fcbayern.de. Der Kroate hätte aber nichts dagegen, im DFB-Pokal noch mal auf die Bayern zu treffen: „Dann aber am liebsten im Endspiel in Berlin."

Das Interview mit Ivica Olic

fcbayern.de: Glückwunsch, Herr Olic. Mit Ihren drei Treffern gegen den TSV 1860 haben Sie Sich schon vor dem Wechsel nach München bei den Bayern-Fans sehr beliebt gemacht.
Ivica Olic: „Vielen Dank. Ich habe schon mitbekommen, dass es auch in München eine Rivalität zwischen zwei Vereinen gibt. Und es kommt wohl auch nicht so oft vor, dass sich die HSV- und die Bayern-Fans gemeinsam freuen. (lacht)

fcbayern.de: Ausgerechnet gegen Ihren zukünftigen Klub müssen Sie jetzt pausieren. Wie tief sitzt der Stachel der Enttäuschung?
Olic: „Natürlich ist die Sperre bitter für mich, doch jetzt kann ich es leider nicht mehr ändern. Die Szene war nicht gut von mir, das hätte mir nicht passieren dürfen.“

fcbayern.de: Von wo aus werden Sie am Freitag das Spiel verfolgen?
Olic: „Es gibt einen Platz zwischen der Bank und der Tribüne. Ich werde mit meinen verletzten Kollegen dort am Spielfeldrand sitzen und die Daumen drücken. Ein bisschen graut mir jedoch davor. Denn ich stehe viel lieber auf dem Platz. Tatenlos zuzuschauen, ist schon bitter.“

fcbayern.de: Ist der HSV auch ohne Sie stark genug, die Bayern zu ärgern?
Olic: „Ja, ich denke schon. Wir spielen vor unseren tollen Anhängern und werden sicher unsere Möglichkeiten bekommen. Diese müssen wir dann nutzen. Wir wissen aber natürlich auch, dass es gegen die Bayern extrem schwer werden wird.“

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