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Kampf um die Plätze

'Wir wollen sehen, wer richtig Feuer gibt'

Es ist eine einfache Gleichung: 24 Spieler und 11 freie Plätze ergeben Konkurrenzkampf. Diese mathematische Gewissheit sieht man auch im Training des FC Bayern, gerade jetzt in der Vorbereitungszeit. „Der Konkurrenzkampf war vom ersten Tag an sehr lebendig“, beobachtet Jürgen Klinsmann derzeit ganz genau, wie sich jeder Einzelne seiner Spieler präsentiert.

Der FCB-Chefcoach hat registriert, „dass einige Spieler versuchen, in die Startelf reinzukommen“, erzählte er fcbayern.de. Die Tür jedenfalls steht offen. „Das Grundgerüst steht zwar, weil die Spieler, die sich vor allem zum Ende der Hinrunde sehr stark positioniert haben, einen kleinen Bonus haben. Aber in jeder Vorbereitung findet eine kleine Neudefinierung statt“, sagte Klinsmann, „da haben wir ein Auge drauf. Wir wollen sehen, wer richtig Feuer gibt.“

Spieler auf dem Gaspedal

Unter Volldampf steht zum Beispiel Hamit Altintop. Der türkische Nationalspieler, der fast die gesamte Hinrunde verletzungsbedingt verpasste, drängt in die erste Elf. „Hamit drückt enorm aufs Gaspedal“, stellte Klinsmann fest. Aber auch Spieler wie Daniel van Buyten, Tim Borowski und Christian Lell, der in den ersten drei Bundesligaspielen wegen einer Sperre seines direkten Rivalen Massimo Oddo zusätzliche Pluspunkte sammeln kann, kämpfen um ihre Chance.

Beweisen will sich zudem Neuzugang Landon Donovan. Der Amerikaner, der bis Mitte März ausgeliehen ist, will sich nicht nur für Einsätze empfehlen, sondern auch für ein längeres Engagement beim FCB. Bislang ist er auf einem guten Weg, wie Klinsmann erzählte: „Der Eindruck von Donovan ist sehr positiv - nicht nur in den Spielen, sondern auch, wie er sich in die Gruppe eingelebt hat.“ Der Chefcoach weiß aber auch: „Sich von heute auf morgen beim FC Bayern durchzusetzen, ist nicht einfach.“

'Es geht um die Plätze'

Bis zum Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart (27. Januar) in zwei Wochen haben die FCB-Profis noch Zeit, im Training und in drei Testspielen Eigenwerbung zu betreiben. „Es geht um die Plätze“, betonte Klinsmann, „wir sind enorm gespannt, was sich die nächsten Wochen noch tun wird.“

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