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Enttäuscht und verärgert

Bayern selbstkritisch: 'Selber schuld'

Als ehemaliger Stürmer hat Uli Hoeneß natürlich ein Näschen für die richtige Situation. Dafür, wo man im entscheidenden Moment stehen muss, um den Ball reinzumachen. Am Samstag hatte sich sein FC Bayern eigentlich perfekt positioniert. Tabellenführer Hoffenheim hatte am Vorabend verloren, ein Sieg in Berlin und schon wäre der FC Bayern die neue Nummer eins. Doch manchmal passiert es eben. Da schießt man den Ball aus zwei Metern über das Tor. Und genau das ist dem FCB im Berliner Olympiastadion passiert.

„Wenn man so eine Steilvorlage wie von Hoffenheim nicht nutzt, dann ist man selber schuld“, war Hoeneß nach der 1:2 (0:1)-Niederlage gegen Hertha BSC enttäuscht. „Das verstehe ich nicht, dass unsere Spieler nicht mehr aus dieser Chance machen.“ Statt dem FC Bayern kletterten die Berliner auf Rang eins. „Die Tabelle stimmt noch nicht“, stellte Jürgen Klinsmann kurz und knapp fest. Seine Mannschaft muss nun auf ihre nächste Chance warten. „Das nervt.“

Deutliche Überlegenheit

„Enttäuscht, aber vor allem verärgert“, war der Cheftrainer am Tag nach der Niederlage im FCB.tv-Interview. 62 Prozent Ballbesitz, 18:8 Schüsse, 20:11 Flanken verbuchte seine Elf in Berlin. „Wir haben das ganze Spiel gemacht, aber durch zwei Konter zwei Gegentore bekommen“, sagte Klinsmann. Andrey Voronin (38., 77.) nutzte seine einzigen beiden Chancen eiskalt.

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