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Münchner Schneetreiben

Bayern starten Köln-Vorbereitung

Erst wurden die Schneeschaufel verteilt, dann ging es los. Knapp 20 Mann waren am Vormittag damit beschäftigt, den Trainingsplatz hinter dem neuen ServiceCenter an den Säbener Straße von der etwa 15 cm dicken Schneedecke zu befreien. Circa eine Stunde benötigten sie für diesen schweißtreibenden Job, dann konnten die Platzwarte zufrieden feststellen: Jürgen Klinsmann und seine Mannschaft können kommen.

Als Klinsmann dann am Mittag an der Säbener Straße eintraf, entschied der aber kurzfristig mit seinem Trainerstab, die erste Trainingseinheit der Woche innerhalb des Leistungszentrums durchzuführen – auch, um den einzigen schneefreien Trainingsplatz für die nächsten Tage zu schonen. Lediglich die beiden Keeper Michael Rensing und Hans Jörg Butt trotzten dem ungemütlichen Winterwetter und absolvierten das Torwarttraining auf einem nicht geräumten Platz.

Toni absolviert Aufbautraining

Das Dauerschneetreiben am Dienstag in München hatte also nicht nur Einfluss auf den Straßenverkehr in der bayrischen Landeshauptstadt. Auch der FC Bayern musste seinen Vorbereitungsplan für das nächste Bundesligaspiel am Samstag zuhause gegen den 1. FC Köln leicht umstellen. Da die Fans am Dienstagnachmittag den Bayern-Stars nicht zuschauen konnten, wird am Mittwochmorgen um 11.00 Uhr öffentlich trainiert.

Ob dann Luca Toni im Kreise seiner Kollegen zu bewundern ist, scheint unwahrscheinlich. Der Stürmerstar, der von einer Achillessehnenreizung geplagt wird, bestritt am Dienstag ein individuelles Aufbautraining. Sein Einsatz am Samstag gegen Köln ist noch fraglich. „Ein Luca Toni ist auch für den FC Bayern nicht zu ersetzen - egal durch wen", hofft Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, dass Toni gegen Köln mit von der Partie sein kann.

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