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'Sind jetzt nah dran'

Ein Spieltag für den FC Bayern

Es lief bereits die 87. Minute, als sich leichte Enttäuschung, gar Verzweiflung in der Allianz Arena breit machte. Über 30 Torschüsse hatten die Bayern bis dato auf das Tor von Borussia Dortmund abgegeben und Großchancen im zweitstelligen Bereich herausgespielt, aber immer noch stand es 1:1. Doch die Mannschaft von Jürgen Klinsmann steckte nicht auf.

Und so schlug Mark van Bommel aus dem Halbfeld einen hohen Ball in den Dortmunder Strafraum, BVB-Innenverteidiger Santana legte im Rückwärtsfallen unglücklich mit dem Kopf für Miroslav Klose auf und der Nationalstürmer machte das, was ihm zuvor mehrfach nicht gelungen war: Er überwand Schlussmann Roman Weidenfeller zum 2:1.

Dementsprechend überschwänglich war die Freude auf der Bayern-Bank und auf den Rängen - und natürlich auch die Erleichterung über Kloses spätes Torjägerglück, zumal er wenig später noch einen zweiten Treffer folgen ließ. „Wir haben hunderttausend Torchancen gehabt und keine reingemacht. Da kann es schon passieren, dass man unentschieden spielt und die Konkurrenz lacht sich halb kaputt, wenn sie uns schon so eine Steilvorlage gibt“, atmete Uli Hoeneß später verbal tief durch.

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