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Bangen um Toni

FCB mit komplettem Kader nach Lissabon

Noch schmerzt die Achillessehne, doch Luca Toni ist guter Dinge, dem FC Bayern im Achtelfinalhinspiel der Champions League am Mittwochabend bei Sporting Lissabon wieder helfen zu können. „Ich bin noch nicht komplett fit, aber ich werde alles dafür tun. Es sind noch zwei Tage bis zum Spiel“, erklärte der italienische Weltmeister am Montag vor dem Training in München.

Eine hartnäckige Reizung der Achillessehne verhinderte auch zwei Tage vor der Partie im „Estádio José Alvalade“ Tonis Teilnahme am Mannschaftstraining. Stattdessen trainierte der Angreifer zunächst im Leistungszentrum an der Säbener Straße und absolvierte anschließend eine Laufeinheit mit Reha-Trainer Thomas Wilhelmi. „Ich werde nur spielen, wenn ich komplett fit bin.“

„Ich hoffe, dass er spielen wird. Er würde uns gut zu Gesicht stehen“, setzt Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge auf eine schnelle Genesung des Torjägers, für den die Begegnung gegen den portugiesischen Traditionsklub nach zwei Niederlagen in Folge zum „rechten Zeitpunkt“ kommt. „Uns fehlt ein gutes Spiel, um wieder der FC Bayern zu sein, der wir waren. Da kommt Lissabon gerade richtig.“

Auch Trainer Jürgen Klinsmann hofft auf die Rückkehr seines nach Miroslav Klose erfolgreichsten Angreifers: „Man hat gegen Köln deutlich gesehen, dass seine Präsenz fehlt.“ Toni binde zwei Abwehrspieler, das würde mehr Platz für Klose schaffen.

Als Gemeinschaft zusammenhalten

Toni wird auf jeden Fall die Reise in die portugiesische Hauptstadt antreten - so wie jeder andere Spieler des Kaders auch. „Jetzt müssen wir zeigen, dass wir als Gemeinschaft zusammenhalten und durch einen so schwierigen und enttäuschenden Moment hindurchgehen“, hatte Klinsmann nach der bitteren 1:2-Niederlage am Samstag gegen Köln gesagt.

Vor der „heißen Phase“ mit den drei schweren Auswärtspartien in Lissabon, Bremen und Leverkusen innerhalb von einer Woche gab sich der 44-Jährige betont kämpferisch. „Kritik entfacht in mir noch mehr Ehrgeiz. Ich bin eine Natur, die, wenn es schlecht läuft, sich noch mehr in die Arbeit reinhängt und noch mehr Engagement reinbringt.“

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