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Trio mit fünf Toren

Toni, Klose, Ribéry lassen Bayern jubeln

Wie es klappen könnte, hatte Miroslav Klose schon am Vorabend in den Rasen gemalt. Beim Abschlusstraining des FC Bayern hockte er vor seinem Sturmpartner Luca Toni auf dem Boden und zeichnete mit beiden Zeigefingern die Laufwege ins Grün. Gemeinsam diskutierten die Torjäger ihre Pläne. Für Toni lief es einen Tag später beim Champions-League-Achtelfinale gegen Sporting Lissabon allerdings zunächst gar nicht gut.

Mit der vollen Wucht seiner 1,96 Meter warf sich der Italiener, dessen Einsatz wegen Achillessehnenproblemen auf der Kippe gestanden hatte, immer wieder in die Zweikämpfe mit Sportings Innenverteidigern Anderson Polga und Tonel. Ein ums andere Mal entschied der Schiedsrichter gegen ihn. Und als er endlich die Chance hatte, allein aufs Tor zuzugehen, machte ihm ein Teamkollege einen Strich durch die Rechnung. Franck Ribéry wollte nämlich selbst vollenden.

Ribérys Entschlossenheit

40 Meter war der Franzose mit dem Ball am Fuß bis an den gegnerischen Strafraum gelaufen, hatte sich gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt und als ihm Toni in die Quere kam, machte er mit einer kurzen Handbewegung deutlich: Dieses Tor gehört mir. Anschließend tunnelte Ribéry Sporting-Keeper Tiago und der FC Bayern führte 1:0 (42. Minute).

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