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Sechs Wochen Pause

Klose erfolgreich operiert

Der FC Bayern muss in der vorentscheidenden Phase im Kampf um die Meisterschaft auf Miroslav Klose verzichten. Der Angreifer, der sich im Bundesligaspiel am vergangenen Samstag beim VfL Bochum (3:0) ohne gegnerische Einwirkung am Sprunggelenk verletzt hatte, wurde am späten Montagnachmittag von einem Spezialisten in der Schweiz operiert und muss rund sechs Wochen pausieren.

Damit fällt der beste Torschütze des Rekordmeisters nicht nur für die nächsten Bundesligaspiele aus, sondern auch für das Viertelfinale in der Champions League, in der er mit sieben Treffern gemeinsam mit dem Engländer Steven Gerrard die Torjägerliste anführt. Der Gegner wird von der UEFA am Freitag ausgelost.

Kein Gips

Klose war gegen Bochum Mitte der ersten Halbzeit in ein Loch im Rasen getreten und dabei umgeknickt. Bei dem operativen Eingriff wurde eine gerissene Halterung von zwei Sehnen wieder befestigt. Die Operation ist gut verlaufen. Klose muss noch eine Nacht stationär in der Klinik verbringen, ehe er im Laufe des Dienstags wieder nach München zurückkehrt.

Klose bekommt keinen Gips und kann bereits in den nächsten Tagen wieder mit vorsichtiger Bewegungstherapie beginnen. Bei optimalem Heilungsverlauf hofft Trainer Jürgen Klinsmann, dass der 30-Jährige in gut „sechs Wochen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann“ und dem FC Bayern damit im Saisonfinale doch noch zur Verfügung steht.

Auch Löw hofft

Klose wird auch die WM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Liechtenstein (29. März) und Wales (1. April) verpassen. „Die Verletzung von Miroslav Klose ist natürlich bedauerlich, doch wir hoffen, dass er möglichst schnell wieder fit wird und den Bayern zumindest in der Schlussphase der Saison wieder zur Verfügung steht“, kommentierte Bundestrainer Joachim Löw.

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