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Operation notwendig

Miroslav Klose fällt vorerst aus

Die nächste Hiobsbotschaft für den FC Bayern. Nach Luca Toni, Franck Ribéry, Hamit Altintop und Tim Borowski fällt jetzt auch Miroslav Klose verletzt aus. Der Nationalstürmer hat beim Auswärtssieg in Bochum (3:0) am Samstag einen Riss der Sehnenführung im rechten Sprunggelenk erlitten und wird in den nächsten Tagen operiert. Wie lange er dem Rekordmeister fehlen wird, ist noch offen.

„Das ist eine bittere Diagnose und ein herber Schlag für uns“, sagte Jürgen Klinsmann, „wir wünschen Miro alles Gute, dass alles gut verläuft und er schnell wieder auf die Beine kommt.“ Klose war in Bochum in ein Loch getreten, umgeknickt und danach vom Platz gehumpelt. „Da ist was kaputt“, war seine spontane Befürchtung, die sich bei einer Kernspintomographie am Sonntag bestätigte.

Hoffen auf Luca Toni

Der in dieser Saison torgefährlichste Akteur des FCB (20 Treffer) verpasst nun auf jeden Fall das Heimspiel gegen den Karlsruher SC am kommenden Samstag. Auch für die beiden WM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Liechtenstein (28. März) und in Wales (1. April) steht er nicht zur Verfügung.

Dem FC Bayern bleibt jetzt nur Lukas Podolski als einziger gesunder Stürmer. „Das ist eine ganz schwierige Konstellation“, sagte Klinsmann, der hofft, „dass Luca Toni im nächsten Spiel schon parat steht. Da haben wir ein sehr gutes Gefühl.“ Der Italiener laboriert seit knapp drei Wochen an Achillessehnenproblemen, soll aber am Dienstag ins Mannschaftstraining zurückkehren. „Dann kann er Fahrt aufnehmen für Samstag“, meinte Klinsmann.

Ribéry und Borowski vor Comeback

Auch auf eine Rückkehr von Ribéry, der wegen einer Schienbeinprellung seit zwei Wochen pausieren muss, hofft der FCB-Cheftrainer in den kommenden Tagen. Gleiches gilt für Borowski (Oberschenkelzerrung), der am Sonntag mit Assistenztrainer Nick Theslof sein Aufbautraining auf dem Platz fortsetzte.

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