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Drei Tore fehlen

Podolski vor Sprung in Top Ten

Spaßmacher Lukas Podolski ist zurück und könnte in der Ewigen Torschützenliste der deutschen Nationalmannschaft schon in den Länderspielen gegen Liechtenstein und Wales den Sprung in die Top Ten schaffen. „Die vergangenen Monate waren für mich nicht einfach. Aber jetzt habe ich wieder Selbstvertrauen. Ich versuche alles, um Leistung zu bringen, Tore zu machen und uns weiter Richtung WM zu schießen“, erklärte der Angreifer am Mittwoch in Leipzig.

31 Treffer in bisher 60 Länderspielen hat Podolski erzielt, damit liegt er in der von Gerd Müller mit 68 Toren angeführten Rangliste auf Position 13. Mit drei Toren gegen Liechtenstein und Wales könnte der 23 Jahre alte Noch-Münchner an Klaus Fischer (32) und Fritz Walter (33) vorbeiziehen, würde dann mit Ulf Kirsten (34) gemeinsam auf Rang zehn stehen.

Spaßfaktor ist immer da

Nach einer langen Durststrecke mit Verletzungen und der Reservistenrolle beim FC Bayern hinter den gesetzten Miroslav Klose und Luca Toni ist Podolski nun endlich wieder richtig fit und kann seinem Job wieder mit Freude nachgehen. „Wenn ich auf dem Platz stehe, ist der Spaßfaktor immer da“, sagte Podolski.

Dabei profitierte die rheinische Frohnatur zwar von den verletzungsbedingten Ausfällen von Toni und Klose, doch die ihm gebotenen Chancen nutzte er mit guten Leistungen und Toren. Nicht zuletzt auch bedingt durch die frühzeitige Bekanntgabe seiner Rückkehr zum 1. FC Köln am Saisonende - seitdem scheint „Poldi“ wie befreit. „Kann schon sein, dass ich jetzt freier im Kopf bin, vielleicht sogar erleichtert, dass diese Entscheidung gefallen ist“, sagte er kürzlich im Interview mit fcbayern.de.

Druck seit dem 18. Lebensjahr

Bundestrainer Joachim Löw hatte zuletzt beim 0:1 gegen Norwegen auf die Nominierung des Stürmers noch verzichtet. „Das war alles mit dem Bundestrainer abgesprochen und kein Problem“, versicherte Podolski in Leipzig, wo er bei der Pressekonferenz am Mittwoch mit lockeren Sprüchen („Schöne Frisur“) seinen ehemaligen Bayern-Kollegen Marcell Jansen auf dem Podium begrüßte.

Nicht nur beim FC Bayern gehört Podolski derzeit zur ersten Elf - in der Nationalmannschaft wird es gegen Liechtenstein und Wales wohl auch so kommen. Einen besonderen Druck spürt er aber nicht: „Ich stehe als Fußballer unter Druck, seit ich 18 bin. Damit muss und kann ich gut leben.“

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