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Matchwinner Ribéry

Poldi und Schweini treffen bei DFB-Sieg

Mit den drei Bayern-Spielern Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm hat die deutsche Nationalmannschaft den Erfolgsweg in der WM-Qualifikation fortgesetzt. Am Samstagabend fuhr das DFB-Team gegen „Fußball-Zwerg“ Liechtenstein einen klaren 4:0 (2:0)-Sieg ein, das erhoffte Schützenfest ist aber ausgeblieben. Nach dem 25. Sieg von Joachim Löw als Bundestrainer führt Deutschland die Tabelle der Gruppe 4 mit nun 13 Punkten weiter vor Russland (9 Punkte/2:0 gegen Armenien) und Finnland (7/2:0 in Wales) an.

Vor 43.368 Zuschauern im ausverkauften Leipziger Zentralstadion eröffnete Michael Ballack in der 4. Minute nach Schweinsteiger-Flanke gegen den 151. der Weltrangliste den Torreigen, Ex-Bayer Marcell Jansen erhöhte in der 9. Minute auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel traf Schweinsteiger (48.) früh zum 3:0, als er Podolskis Schuss ins leere Tor beförderte. Kurz darauf machte auch „Poldi“ sein Tor. Es war sein insgesamt 32. Treffer im DFB-Team, womit er in der ewigen Torjägerliste mit Klaus Fischer gleichzog.

Schweini und Co. erfüllern Pflichtaufgabe

„Wenn man gewinnt und selber trifft, ist es immer gut“, sagte der Bayern-Stürmer anschließend und fügte hinzu: „Wir haben vor den Spielen gegen Liechtenstein und Wales gesagt, wir wollen beide gewinnen. Heute haben wir den ersten Dreier eingefahren, den zweiten wollen wir am Mittwoch in Wales holen.“ Podolski und Lahm spielten 90 Minuten durch, Schweinsteiger machte in der 88. Minute Platz für den Leverkusener Simon Rolfes.

„Wir hatten viele Chancen, aber letztendlich kann man mit einem 4:0 zufrieden sein. Jetzt müssen wir am Mittwoch nachlegen“, erklärte Lahm. Schweinsteiger hakte die Partie unmittelbar nach dem Schlusspfiff als erfüllte „Pflichtaufgabe“ ab. „Wir haben uns viele Torchancen herausgespielt, aber leider nicht so viele genutzt. Jetzt freuen wir uns auf Wales.“ Mit einem Sieg in Cardiff würden Schweinsteiger und Co. einen weiteren Schritt Richtung Südafrika machen.

Ribéry trifft mit links

Auf die Endrundenteilnahme kann auch Vize-Weltmeister Frankreich wieder hoffen - dank Franck Ribéry. Der Mittelfeldstar des FC Bayern schoss die „Equipe Tricolore“ in der 67. Minute mit einem strammen 20-Meter-Linksschuss zu einen knappen aber verdienten 1:0 (0:0)-Erfolg in Litauen. Mit nun sieben Punkten aus vier Spielen liegen die Franzosen in Gruppe 7 auf Platz drei hinter Litauen (9 Punkte aus 5 Spielen) und Serbien (12/5).

Klar auf WM-Kurs ist die Nationalelf der Niederlande mit Bayern-Kapitän Mark van Bommel nach dem ungefährdeten 3:0 (2:0)-Heimsieg gegen Schottland. In der Amsterdam Arena schossen Klaas Huntelaar (29.), Robin van Persie (45.+1) und Dirk Kuyt (76./Foulelfmeter) die Tore für die „Oranjes“, die im vierten Spiel den vierten Sieg einfuhren und mit 12 Punkten die Tabelle der Gruppe 9 souverän anführen vor Island und Schottland (je 4 Punkte).

Einen herben Rückschlag auf das anvisierte Ziel Südafrika musste dagegen Belgien hinnehmen. Die „Roten Teufel“ unterlagen vor eigenem Publikum in Genk ohne Daniel van Buyten Bosnien-Herzegowina mit 2:4 (0:1) und haben in der Tabelle der Gruppe 5 als Vierter schon acht Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Spanien. Nur zwei Zähler beträgt dagegen der Abstand auf den Zweiten Platz, der zur Teilnahme an den Playoff-Spielen berechtigt.

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