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Ohne Toni gegen den KSC

Ribéry 'sprüht vor Einsatzfreude'

Spielt er oder spielt er nicht? Zwei Tage vor dem Bundesligaspiel gegen den Karlsruher SC ist eine Entscheidung über den Einsatz von Luca Toni gefallen: Der FCB-Torjäger fällt weiter aus. „Wir müssen noch ein bisschen Geduld haben“, sagte Jürgen Klinsmann fcbayern.de.

Insgesamt sehe es bei Toni, der seit drei Wochen wegen Achillessehnenproblemen pausieren muss, aber „nicht schlecht“ aus, meinte der Bayern-Chefcoach. „Seine Verletzung ist wesentlich besser geworden. Er ist aber noch nicht bei 100 Prozent.“ Am Donnerstag nahm Toni erneut nicht am Mannschaftstraining teil und drehte nur ein paar Laufrunden um den Platz. Karlsruhe kommt für den Italiener noch zu früh, ebenso die Länderspiele mit der „Squadra Azzurra“ kommende Woche. Seine Teilnahme daran sagte Toni jetzt ab.

Ribéry zurück

Für „größte Freude“ (Klinsmann) an der Säbener Straße sorgt derweil Franck Ribéry. Der Franzose, der wegen einer Schienbeinprellung zwei Wochen ausgefallen war, trainiert seit drei Tagen wieder mit der Mannschaft, hat die Belastung gut weggesteckt und kann sein Comeback gegen den KSC kaum erwarten. „Er ist vollkommenen auskuriert und sprüht vor Einsatzfreude“, berichtete Klinsmann.

Angesichts der dünnen Personaldecke im Sturm - nur Lukas Podolski ist einsatzfähig - verschafft Ribéry dem FCB-Chefcoach auch eine weitere taktische Option fürs Offensivspiel. „Wir können Franck nach vorne ziehen“, meinte Klinsmann, der aber auch über andere Möglichkeiten nachdenkt: „Wir können mit fünf Mittelfeldspielern agieren oder wir können José Ernesto Sosa als hängende Spitze spielen lassen.“

Altintop im Lauftraining

Letzterer hat in dieser Rolle zuletzt beim Auswärtssieg in Bochum geglänzt. „José hat in Bochum ein tolles Spiel gemacht - offensiv genauso wie defensiv“, lobte ihn Klinsmann, „wenn wir den Ball verloren haben, hat er sofort umgeschaltet und viele Bälle zurückgewonnen.“ Ob Sosa gegen Karlsruhe von Beginn an zum Einsatz kommen wird, ließ der Trainer aber noch offen. „Ich hoffe natürlich, dass ich wieder zum Einsatz kommen. Das Spiel in Bochum hat mit viel Schwung gegeben", sagte der Argentinier.

Abgesehen von Ribéry gibt es am Donnerstag noch weitere gute Nachrichten aus dem FCB-Lazarett. Tim Borowski (Muskelfaserriss) wird am Samstag in den Kader zurückkehren, auch Massimo Oddo (Schienbeinprellung) und Christian Lell (Sprunggelenk) sind wieder fit. Für Hamit Altintop kommt das KSC-Spiel allerdings noch zu früh. Der Mittelfeldspieler (Muskelfaserriss in der Wade) hat aber am Donnerstag zumindest das Lauftraining wieder aufgenommen.

Breno angeschlagen

Nicht auf dem Platz zu sehen war hingegen Breno, der weiterhin an Sprunggelenksproblemen laboriert. Man müsse das Abschlusstraining am Freitag abwarten, meinte Klinsmann zu den Aussichten des Brasilianers, beim KSC-Spiel dabei sein zu können.

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