präsentiert von
Menü
Toni wieder im Lauftraining

Ribéry zurück im Mannschaftstraining

Gute Nachrichten aus der medizinischen Abteilung des FC Bayern. Frank Ribéry hat am Dienstag erstmals seit zwei Wochen wieder am Mannschaftstraining teilgenommen und könnte damit am Samstag beim Bundesliga-Heimspiel gegen den Karlsruher SC wieder zur Verfügung stehen.

„Wir gehen davon aus, dass Franck wieder spielen kann“, sagte Manager Uli Hoeneß am Montagabend im „Bayrischen Fernsehen“. Ribéry hatte sich am 4. März beim Pokal-Aus gegen Leverkusen eine schmerzhafte Schienbeinprellung zugezogen und konnte seitdem kein Spiel mehr bestreiten.

Toni dreht Runden

Erfreuliches gibt es auch von Luca Toni zu vermelden. Der Italiener, der aufgrund von Achillessehnenproblemen in den letzten drei Wochen pausierte, absolvierte am Dienstagmorgen wieder sein erstes richtiges Lauftraining. An der Seite von Fitnesscoach Thomas Wilhelmi dreht der 31-Jährige mehrere Runden um das Trainingsgelände an der Säbener Straße.

Schritt für Schritt soll jetzt in den nächsten Tagen die Trainingsintensität beim Bundesligatorschützenkönig der letzten Saison gesteigert werden. Am Dienstagnachmittag absolvierte er noch mal eine individuelle Einheit im Kraftraum. Schon in den nächsten Tagen soll aber auch Toni wieder am Mannschaftstraining teilnehmen.

Kloses Ausfall tut weh

Ob Toni dann ebenfalls am Samstag gegen Karlsruhe sein Comeback feiern kann, ist noch fraglich. „Ich hoffe, dass Luca einsatzfähig ist - wenn nicht am Samstag, dann spätestens im nächsten Spiel“, sagte Hoeneß. Nach dem Karlsruhe-Spiel macht die Bundesliga erst mal eine zweiwöchige Länderspiel-Pause. Für den Bayern geht es am 4. April mit dem Auswärtsspiel beim derzeit punktgleichen VfL Wolfsburg weiter.

Sollte Toni gegen den KSC nicht zur Verfügung stehen, wäre Lukas Podolski nach der Sprunggelenks-Operation von Miroslav Klose der einzige einsatzfähige Stürmer. „Diese Nachricht (über Kloses Ausfall) hat uns sehr getroffen. Miro war in einer super Verfassung. Dass er so schwer verletzt ist und sechs Wochen fehlt, das tut schon weh“, sagte Hoeneß.

Kein Engpass im Sturm

Einen Engpass im Sturm sehen die Verantwortlichen beim FC Bayern deshalb aber nicht. „Wir haben ja Lukas Podolski, der in den letzten Wochen dazu beigetragen hat, dass wir wieder stabiler geworden sind. Dazu ist als Stürmer Nummer vier der junge Thomas Müller dazugekommen. Wir trauen ihm zu, dass er beim FC Bayern seinen Weg macht. Deshalb mache ich mir überhaupt keine Sorgen“, erklärte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der „tz“.

Auch Hoeneß glaubt, die Ausfälle der beiden Topstürmer zumindest kurzfristig „einigermaßen kompensieren“ zu können. Beim 3:0-Auswärtssieg letzten Samstag in Bochum ist der Mannschaft dies bereits erfolgreich gelungen. Hoeneß sagte: „Franck kann auch hinter den Spitzen spielen, Lukas Podolski hat sich gut gemacht und Thomas Müller ist auch da. Insofern können wir mit der Situation gut umgehen, aber es darf natürlich jetzt nichts mehr passieren.“

Weitere Inhalte