präsentiert von
Menü
Stimmen zum Bremen-Spiel

'Wir waren nicht zwingend genug'

75 Minuten lang spielte der FC Bayern in Bremen in Überzahl, am Ende musste sich der Rekordmeister aber mit einem Punkt zufrieden geben. „In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr zwingend genug, das Ding zu machen“, bemängelte Jürgen Klinsmann nach dem 0:0. Und auch Tim Borowski meinte: „Heute hat uns die Geilheit auf das Tor gefehlt.“

Die Stimmen im Überblick:

Jürgen Klinsmann: „In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr zwingend genug, das Ding zu machen. Dennoch sind wir nicht unzufrieden. Natürlich hätten wir gern einen Dreier mitgenommen, aber mit dem 0:0 nach Hause zu fahren, ist kein schlechtes Ergebnis, auch wenn es nur ein kleiner Schritt ist. Es ist wichtig, dass wir mit einem Punkt hier wegfahren. Es wird ein Titelrennen bis zum letzten Spieltag. Natürlich würden wir gern ein paar Plätze weiter oben stehen. Aber wir sind dran, lassen nicht locker und hoffen, am 34. Spieltag oben zu stehen.“

Hamit Altintop: „Wir sollten nicht auf die Tabelle schauen. Wir müssen einfach das umsetzen, was der Trainer von uns möchte. Vor allem müssen wir es wieder miteinander versuchen, auch mal dahin gehen, wo es weh tut. Wir sind zu zurückhaltend, zu lieb.“

Tim Borowski: „Heute hat uns die Geilheit auf das Tor gefehlt. Wir haben uns einige Chancen herausgearbeitet, die Bremer haben aber gute dagegengehalten und hatten einen guten Torwart hinten drin, der einige gute Paraden gezeigt hat. Auch das Quäntchen Glück hat uns heute ein bisschen gefehlt.“

Klaus Allofs (Werder-Geschäftsführer): „Der Platzverweis hat das ganze Spiel auf den Kopf gestellt. Wir konnten dann nicht so agieren, wie wir uns das vorgestellt haben. Die Bayern hatten sehr viele Torchancen. In der zweiten Halbzeit war es besser und wenn man ganz viel Glück hat, gewinnt man so ein Spiel sogar noch. Heute war es ein Sieg der Moral, das muss der Mannschaft guttun. Es war eine tolle Mannschaftsleistung, sie haben sich der Niederlage entgegengestemmt. Das sollte uns zuversichtlich machen für die nächsten Wochen.“

Thomas Schaaf (Werder-Trainer): „Die Mannschaft hat sich nach dem Platzverweis 75 Minuten lang gegen die Niederlage gestemmt und trotzdem noch die eine oder andere Chance herausgeholt - mehr kann man nicht erwarten.“

Christian Vander (Werder-Torwart): „So ein Punktgewinn mit zehn Mann ist gut für die Moral. Das tut uns gut. Für einen Torwart war es ein relativ einfaches Spiel, man wurde richtig warmgeschossen. Es gab heute viel zu tun für mich. Gerade nach dem kräftezehrenden Spiel in Mailand haben wir heute noch einmal alles gezeigt, sind an die Reserven gegangen. Heute haben die Fans gesehen, dass alle mit 100 Prozent bei Werder sind.“

Claudio Pizarro (Werder-Stürmer): „Nach dem Platzverweis sind wir viel gelaufen, haben gut gestanden und versucht, zu kontern. Am Ende ist das 0:0 okay. Wir sind zufrieden. Gegen Bayern ist es immer ein besonderes Spiel für mich.“

Weitere Inhalte