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Rensing im Interview

'Wolfsburg ist so wichtig wie Barca'

Die Bekanntschaft mit Grafite und Edin Dzeko hat Michael Rensing schon im Hinspiel gemacht. Die beiden Stürmer schossen den VfL Wolfsburg früh mit 2:0 in Führung, am Ende gewann der FC Bayern aber noch 4:2. Am Samstag kommt es zum Wiedersehen. Grafite (18 Saisontreffer) und Dzeko (13) bilden mittlerweile das gefährlichste Sturmduo der Liga und werden noch ergänzt durch Top-Vorbereiter Zvjzdan Misimovic (15 Vorlagen).

Rensing dürfte in Wolfsburg also vor einem arbeitsreichen Nachmittag stehen. Vor dem Duell der beiden punkt- und torgleichen Teams sprach fcbayern.de mit der Nummer eins des FC Bayern über dieses Spitzenspiel sowie das Wiedersehen mit Ex-Trainer Felix Magath und Ex-Kollege Misimovic.

Das Interview mit Michael Rensing:

fcbayern.de: Hallo Michael, der VfL Wolfsburg hat die torgefährlichste Offensive der Liga. Freust Du Dich als Torwart gerade auf Spiele gegen solche Teams?
Rensing: „Sicherlich ist Wolfsburg in der Offensive sehr, sehr gefährlich. Aber wenn meine Vordermannschaft gut spielt, werde ich wenig zu tun bekommen. Dennoch muss ich darauf eingestellt sein, dass es ein arbeitsreicher Nachmittag für mich wird. Das kann gegen jede Mannschaft passieren. Beim Heimspiel gegen Köln hätte auch niemand gedacht, dass ich so viel zu tun bekommen würde - und dann hatten die fünf, sechs 100-prozentige Chancen.“

fcbayern.de: Wie bereitest Du Dich auf das Spiel am Samstag vor?
Rensing: „Genauso wie auf jedes andere Spiel. Wichtig ist es, fit und gleichzeitig frisch zu sein und mit einem guten Gefühl ins Spiel zu gehen. Ein, zwei Tage vor dem Spiel setze ich mich wie immer mit Walter Junghans zusammen. Da schauen wir uns ein paar Videosequenzen vom Gegner an: Wie die Elfmeter schießen und ihre Tore herausspielen.“

fcbayern.de: Ist Wolfsburg für Dich ein Titelkandidat?
Rensing: „Wolfsburg ist sicherlich eine der Überraschungsmannschaften der Liga. Wenn sie so weiterspielen, werden sie oben dabeibleiben. Das Spiel am Samstag ist richtungweisend für beide Mannschaften. Eine Entscheidung im Titelkampf fällt aber noch nicht. Danach sind noch genügend Spiele. Wichtig wird es für uns sein, mindestens einen Punkt zu holen. Mindestens. Wir haben Respekt vor Wolfsburg, aber keine Furcht. Wir haben schon gegen ganz andere Mannschaften gespielt.“

fcbayern.de: VfL-Trainer Felix Magath stapelt vor dem Duell tief. Mit der Meisterschaft will er nichts zu tun haben.
Rensing: „Das macht er bewusst. Wenn er vom Titel sprechen würde, würden die Erwartungen steigen. Durch das Tiefstapeln nimmt er den Druck von der Mannschaft. Ich denke, die Wolfsburger wollen nächste Saison international dabei sein. Alles, was besser als Platz vier oder fünf ist, wäre ein Bonus für sie. Den Titel hat Felix Magath aber natürlich im Hinterkopf.“

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