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'Kein Selbstläufer'

Barça will auch das Rückspiel gewinnen

Ja, sie sind alle da: Lionel Messi, Samuel Eto’o, Thierry Henry, Xavi, Andrés Iniesta, Carles Puyol und wie sie alles heißen. Am Ostermontag um 13 Uhr landete der Flieger mit den Stars des FC Barcelona auf dem Münchner Flughafen. Nach dem 4:0 im Hinspiel gegen den FC Bayern könnte man meinen, für die Katalanen sei die Reise nach München ein Betriebsausflug. Doch weit gefehlt. „Wir dürfen nicht glauben, dass das morgen ein Selbstläufer wird. Das wird es nicht“, warnte „Pep“ Guardiola vor dem Rückspiel am Dienstagabend in der Allianz Arena. „Wir haben einen tollen Vorsprung, aber trotzdem ist noch nichts erreicht. Wir müssen erst arbeiten.“

Der Barça-Trainer weiß aus eigener Erfahrung, dass man sich nie zu sicher fühlen darf. In der Saison 1991/92 spielte der heute 38-Jährige mit dem FC Barcelona in der zweiten Runde des Landesmeistercups gegen den 1. FC Kaiserslautern. Mit einem 2:0-Vorsprung reisten die Katalanen damals in die Pfalz und standen auf einmal vor dem Aus. Mit 0:3 lagen sie auf dem Betzenberg zurück, ehe Bakero mit einem Treffer in der Schlussminute doch noch fürs Weiterkommen sorgte.

Henry fraglich

„Ich war damals dabei. Wir müssen verhindern, dass sich am Dienstag eine ähnliche Dynamik entwickelt“, meinte Guardiola jetzt. Deswegen wird der Barça-Trainer wohl auch seine beste Elf aufbieten. Nur Innenverteidiger Rafael Marquez wird aufgrund einer Gelbsperre sicher nicht auflaufen. Fraglich ist zudem der Einsatz von Henry, der mit Fieber in München ankam. Erst am Spieltag wird Guardiola entscheiden, ob der Franzose spielt oder nicht.

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