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Bayerns Schlussspurt-Motto

Hausaufgaben machen und lauern

Als Schiedsrichter Florian Meyer nach mehr als 93 nicht immer hochklassigen, aber spannenden Minuten die Partie beendete, rissen nahezu alle Münchner Spieler die Arme in die Höhe. Es war geschafft, drei Punkte waren im Sack - die Freude und zugleich die Erleichterung darüber waren bei den Beteiligten des FC Bayern deutlich sichtbar. „Bei den vielen Standardsituation, die Bielefeld zum Schluss hatte, kann man immer damit rechen, dass sie irgendein Kullertor machen. Es wäre schon fatal gewesen, wenn wir für den vielen Aufwand, den wir in der zweiten Halbzeit betrieben haben, keinen Ertrag gehabt hätten“, sagte ein zufriedener Manager Uli Hoeneß wenig später in den Katakomben der Bielefelder SchücoArena.

Durch einen knappen, aber „hochverdienten“ (Hoeneß) 1:0 (0:0)-Sieg bei der weiter stark abstiegsbedrohten Arminia wahrten die Bayern die Chance auf die Titelverteidigung, der Abstand auf Spitzenreiter VfL Wolfsburg blieb aber unverändert bei drei Punkten. Wie schon in der Vorwoche in Gladbach gelang den Niedersachsen auch diesmal gegen Leverkusen ein später Siegtreffer. „Wir haben gehört, dass sie wahnsinnig Glück hatten“, sagte Hoeneß über den insgesamt zehnten Wolfsburger Bundesligasieg in Folge. „Diese phänomenale Serie der Wolfsburger wird irgendwann zu Ende sein“, sagte Jürgen Klinsmann, „und darauf warten wir.“

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