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Freundschaftsdienst für den FCB

Heynckes will die Blockade lösen

Da saßen sie nun zusammen auf dem Podium, Jupp Heynckes und Hermann Gerland, oder „mein alter Kumpel Jupp“ und der „alte Kämpe Hermann“, wie Manager Uli Hoeneß das neue Trainer-Duo des FC Bayern den rund 80 Medienvertretern vorstellte. „Die Saison dauert nur noch vier Wochen. Deshalb haben wir versucht, alles, was der Verein an Reserven hat, in die Waagschale zu werfen“, sagte Hoeneß vor 12 laufenden Kameras und betonte: „Die Vergangenheit war gestern. Ab heute sprechen wir nur über die Zukunft.“

Knapp 24 Stunden, nachdem der Vorstand des Rekordmeisters der Öffentlichkeit mitgeteilt hatte, dass Jürgen Klinsmann nicht mehr Trainer der Profimannschaft ist, trat Nachfolger Heynckes offiziell dessen Nachfolge an. „Es gehörte nicht zu meiner Lebensplanung, noch mal beim FC Bayern auszuhelfen“, gestand Heynckes, der noch nie zuvor als „Feuerwehrmann“ tätig war, aber eine „gewisse Verpflichtung“ spürte, siebzehneinhalb Jahre nach dem Ende seines ersten Engagements noch mal an die Säbener Straße zurückzukehren: „Das ist ein Freundschaftsdienst für den FC Bayern und für Uli.“

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