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Zé und Altintop fraglich

Bayern denken nur an Platz zwei

Der Vatertag am Donnerstag begann auch für die Väter in der Mannschaft des FC Bayern mit einer weiteren konzentrierten Trainingseinheit. Zwei Tage vor dem Saisonfinale gegen den VfB Stuttgart ließ Jupp Heynckes in seiner vorletzten Trainingseinheit als Interimscoach Verschieben, das Zusammenspiel der einzelnen Mannschaftsteile und Freistöße üben.

Dabei fehlten erneut Hamit Altintop (Muskelfaserriss) und Zé Roberto (Adduktorenprobleme), mit deren Rückkehr ins Mannschaftstraining eigentlich gerechnet worden war. Beide haben ihre Verletzungen noch nicht ganz überwunden und sind fraglich für das Stuttgart-Spiel. Ob sie am Samstag zum Kader gehören, wird am Freitag nach dem Abschlusstraining entschieden.

Die Zuversicht im Bayern-Lager ist ungebrochen groß. „Wir haben viel Erfahrung in der Mannschaft“, meinte Mark van Bommel, „einige, auch ich, haben schon solche Spiele erlebt, in denen du alles gewinnen oder verlieren kannst. Das sind die schönsten Spiele.“ Mit einer Niederlage und Platz vier zum Abschluss beschäftige man sich nicht, betonte der FCB-Kapitän: „Wenn man Zweiter ist, mit einem Sieg in der Champions League ist und sogar noch Meister werden kann, denkt man nicht an den UEFA-Cup.“

Ziel gegen Stuttgart sei es, den zweiten Platz zu sichern, sagte Van Bommel, der sich zu keiner Kampfansage an Spitzenreiter Wolfsburg hinreißen ließ. „Ich könnte jetzt schöne Sprüche raushauen, aber das bringt nichts.“ Der FC Bayern müsse auf sich schauen und sein Spiel gewinnen. „Und wenn in Wolfsburg noch was passiert, nehmen wir das gerne an.“

Einen Sieg zum Abschluss wünscht sich Lukas Podolski. In seiner letzten Pressekonferenz als FCB-Profi ließ der ehemalige und künftige Kölner durchblicken, dass ihm der Abschied vom Rekordmeister schwer fällt. „Man hat München so ein bisschen lieb gewonnen.“ Die ersten Umzugskisten habe er schon gepackt, berichtete der 23-Jährige. „Ich nehm' alles mit, was ich im Spind habe.“ Aber Podolski spürt auch schon die Vorfreude auf seine alte Heimat: „Ich ess' jetzt wieder bei der Mutter.“

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