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1 Tag vor dem Ligafinale

Das passiert bei den Konkurrenten

Es ist einer der spannendsten Titelkämpfe aller Zeiten. Vor dem letzten Spieltag können noch drei Teams Deutscher Meister werden. Die mit Abstand besten Karten hat Spitzenreiter VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen führen mit zwei Punkten vor dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart die Liga an, haben zudem das klar bessere Torverhältnis. Nur einen Punkt dahinter liegt Hertha BSC. Von Platz eins bis vier ist für den FCB also noch alles möglich.

fcbayern.de berichtet bis zum großen Saisonfinale täglich von den Konkurrenten des FC Bayern und fasst die neusten Neuigkeiten zusammen.

Teil 4: Freitag, 22.05. - noch 1 Tag:

VfL Wolfsburg:
Die Tickets für die Champions League sind schon da, und die Meisterschale kommt am Samstag auch. Um Deutschlands begehrteste „Salatschüssel“ in den Händen zu halten, würde das VfL-Sturmduo Edin Dzeko und Grafite sogar auf die Torjägerkrone verzichten. „Erstmal kommt die Mannschaft. Wenn jemand anderer die Tore macht und wir Meister werden, wäre das genauso schön wie selbst zu treffen“, sagte Dzeko vor dem Nord-Derby zum Bundesliga-Abschluss gegen Werder Bremen.

Dem Tabellenführer genügt gegen den UEFA-Cup-Final-Verlierer praktisch ein Unentschieden, um den sensationellen Titelgewinn perfekt zu machen. „Aber darauf werden wir uns nicht verlassen. Das können wir gar nicht. Wir spielen auf Sieg“, kündigte Felix Magath vor seinem letzten Spiel als VfL-Trainer an.

Derweil laufen die Vorbereitungen auf die größte Fußballparty der Stadt Wolfsburg auf Hochtouren. Auf sechs Videoleinwänden wird das Saisonfinale live in der Innenstadt übertragen. Dort gibt es eine Fanmeile mit zahlreichen Imbiss- und Getränkebuden, ein Brauer aus Fallersleben hat sogar ein Meister-Bier produziert. Erwartet werden mehrere zehntausend Gäste. Gefeiert wird auf jeden Fall, auch wenn der VfL den Meistermatchball vergeben sollte. Die Mannschaft wird am Abend in Cabrios vor dem Wolfsburger Rathaus vorfahren und auf der Tribüne inmitten der Fans geehrt werden.

VfB Stuttgart:
Auf Mario Gomez ruhen die Hoffnungen der Schwaben für das Spiel beim FC Bayern. „Es wird ein richtiges Endspiel“, sagte der VfB-Stürmer, der 23 Saisontore auf seinem Konto hat. Gomez tippte auf einen 2:1-Erfolg seiner Stuttgarter in München, was mindestens Platz zwei und damit den direkten Einzug in die Königsklasse bedeuten würde. Der leicht abergläubische VfB-Teamchef Babbel genehmigt sich am Freitagabend drei Kugeln Eis als Nachtisch zum Abendessen. Dieses Erfolgsrezept reichte in der Vergangenheit von einer Ausnahme abgesehen immer zu drei Punkten.

Hertha BSC Berlin:
Einen Tag vor dem letzten Saisonspiel vermeldete die „alte Dame“ einen Rekordumsatz von 82,7 Millionen Euro für die Spielzeit 2008/09. Einen Gewinn verbuchte die Hertha dabei allerdings nicht. Um rund 800.000 Euro überstiegen die Ausgaben die Einnahmen. Entsprechend gespannt blicken die Berliner daher auf das Saisonendspiel in Karlsruhe, da sicher dort auch das Investitions-Volumen für die kommende Spielzeit entscheidet.

„Wir wollen die drei Punkte“, betonte Abwehrspieler Josip Simunic, der aber vor den stark abstiegsbedrohten Karlsruhern warnte: „Sie spielen um ihr Leben.“ Die Motivation der Herthaner sei aber größer, glaubt Simunic. „Die Champions League ist etwas Großes, für uns, den ganzen Verein und die Fans.“ Mit einem Sieg beim KSC und würden sich die Berliner mindestens den dritten Tabellenplatz sichern. Trennen sich Bayern und Stuttgart unentschieden, würde am Ende sogar Platz zwei für die Hertha herausspringen.

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