präsentiert von
Menü
Stimmen zum Hoffenheim-Spiel

'Ein super Fußballspiel von beiden Seiten'

Es hat einfach nicht ganz zum Sieg gereicht für den FC Bayern in Hoffenheim. Nach einer über weite Strecken hochklassigen Partie in der Rhein-Neckar-Arena musste sich der FC Bayern am vorletzten Bundesliga-Spieltag mit einem 2:2 (1:1) zufrieden geben. „Das Spiel war eine Werbung für den Fußball“, meinte Jupp Heynckes, Karl-Heinz Rummenigge sagte: „Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen.“ Vor dem letzten Spieltag am kommenden Samstag gegen Stuttgart gab der FCB-Vorstandschef die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes als Ziel aus. „Es ist für uns extrem wichtig, sowohl wirtschaftlich als auch vom Image her, dass wir uns für die Champions League qualifizieren.“

Die Stimmen im Überblick:

Karl-Heinz Rummenigge: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gesehen. Leider hat es nicht ganz zum Sieg gereicht, aber ich glaube, man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Konstellation ist jetzt ähnlich wie 2000, aber ich glaube nicht, dass sich Wolfsburg das noch nehmen lässt. Es ist für uns extrem wichtig, sowohl wirtschaftlich als auch vom Image her, dass wir uns für die Champions League qualifizieren. Wir müssen den zweiten Platz verteidigen.“

Uli Hoeneß: „Ich finde, wir haben ein hervorragendes Spiel gezeigt, haben es aber wieder einmal versäumt, unsere hundertprozentigen Torchancen zu machen. Es war ein sehr anstrengendes Spiel und irgendwann haben die Kräfte nachgelassen. Trotzdem haben wir in der letzten Minute noch einmal die Chance gehabt. Es war ein super Fußballspiel von beiden Seiten.“

Jupp Heynckes: „Das Spiel war eine Werbung für den Fußball. Beide Mannschaften sind offensiv zu Werke gegangen und wollten gewinnen. Insgesamt bin ich mit dem Spiel meiner Mannschaft, abgesehen von 15 Minuten in der ersten Halbzeit, sehr zufrieden. Die Truppe hat eine super Moral bewiesen.“

Philipp Lahm: „Von den Torchancen her waren wir besser als Hoffenheim. Der Glaube war immer da, die Mannschaft hat alles versucht. Vor allem in der ersten Halbzeit müssen wir hier klar führen, auch in der zweiten Halbzeit hatten wir noch gute Chancen. Gegen Stuttgart zu Hause zählt jetzt nur ein Sieg, das wird schwer genug, weil Stuttgart einen Lauf hat. Wir müssen das Spiel gewinnen, dann sehen wir, was drin ist.“

Lukas Podolski: „Wir führen 1:0 und hätten dann das 2:0 oder 3:0 machen können, stattdessen bekommen wir zwei blöde Tore innerhalb von sieben Minuten. Dadurch wurde es dann für uns schwer. Jetzt müssen wir unser letztes Spiel gewinnen und vielleicht ist ja auch noch ein Wunder drin und Wolfsburg patzt. Den zweiten Platz haben wir auf alle Fälle mit einem Sieg selbst in der Hand.“

Ralf Rangnick (TSG-Trainer): „Ich bin mit der Art und Weise, wie wir das letzte Spiel zu Hause absolviert haben, absolut zufrieden. Alle meine Spieler sind ans Limit gegangen. Die Zuschauer sind voll auf ihre Kosten gekommen.“

Weitere Inhalte