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Nerlinger über Babbel:

'Er hat Stuttgart FCB-Tugenden eingeimpft'

Früher standen sie gemeinsam für den FC Bayern auf dem Platz: Christian Nerlinger im Mittelfeld, Markus Babbel in der Abwehr. Zusammen gewannen sie in der Jugend den deutschen B-Jugend-Titel und später bei den Profis die Bundesliga-Meisterschaft (1997), den DFB-Pokal (1998) und den UEFA-Cup (1996). 1998 trennten sich ihre Wege. Als Gegner sehen sich der FCB-Teammanager und der VfB-Trainer am Samstag außerhalb des Platzes wieder.

„Christian ist einer der Wenigen aus meiner Karriere, mit denen ich sehr gut befreundet bin“, erzählte Babbel vor dem „Endspiel“ um Platz zwei in der Allianz Arena. Und auch Nerlinger freut sich auf das Wiedersehen. Im Interview mit fcbayern.de sprach der 36-Jährige über die Anfänge der Freundschaft mit seinem ehemaligen Zimmergenossen, den Trainer Babbel sowie die Situation des FC Bayern vor dem letzten Saisonspiel.

Das Interview mit Christian Nerlinger:

fcbayern.de: Herr Nerlinger, Sie sind befreundet mit Stuttgarts Trainer Markus Babbel. Wie hat sich diese Freundschaft entwickelt?
Nerlinger: „Als ich zu Bayern kam, war Markus schon da. Ab der jüngeren B-Jugend bis zu den Amateuren haben wir zusammen in einer Mannschaft gespielt und später dann noch vier Jahre bei den Profis. Das schweißt zusammen und es ist eine Freundschaft entstanden. Wir waren auch Zimmergenossen, haben uns einfach immer gut verstanden. Es ist nicht so, dass wir gemeinsam in Urlaub fahren oder uns oft privat treffen, aber wir telefonieren regelmäßig.“

fcbayern.de: Haben Sie sich früher vorstellen können, dass Markus Babbel einmal Trainer wird?
Nerlinger: „Ja, weil er Eigenschaften hat, die ihn zu einem guten Trainer machen. Er ist sehr geradeaus, spricht Dinge klar an und hat Spiele schon immer sehr klar analysiert. Zudem verfügt er über Erfahrung mit verschiedenen Trainern und er war im Ausland. Besonders in puncto Menschführung ist er sehr stark, glaube ich.“

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