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'Alle sind wichtig'

Heynckes setzt auf den Teamgeist

24 Jahre ist es her, dass Hermann Gerland zum letzten Mal als Spieler über den Platz geflitzt ist. Von seinem Antritt hat der „Tiger“ bis heute nichts verloren. Beim Gladbach-Spiel sprintete der Assistent von Jupp Heynckes wie in alten Zeiten auf die gegenüberliegende Spielfeldseite, um Philipp Lahm eine Wasserflasche zu bringen, kürzlich sauste er während des Trainings in die Kabine, um Regenjacken zu holen. Keine Frage: Gerland stellt sich mit vollem Einsatz in den Dienst der Mannschaft - und das ist exemplarisch für das gesamte Team.

Als verschworene Einheit wollen die Bayern ihr Mindestziel Platz zwei schaffen und vielleicht sogar noch den Traum von der Meisterschaft verwirklichen. „Jupp Heynckes legt großen Wert darauf, dass wir als Mannschaft freundschaftlich miteinander umgehen“, berichtete Lucio, „ihm ist das Team wichtiger als der einzelne Spieler.“

Ersatzleute 'genauso wichtig wie Ribéry'

Der Teamgeist schließe dabei besonders auch die Ersatzspieler mit ein, wie Heynckes betonte. „Alle Spieler sind wichtig, nicht nur die elf, die spielen“, meinte der Trainer. Vor der Partie gegen Leverkusen führte er zahlreiche Einzelgespräche mit den „vermeintlichen Reservisten. Es ist wichtig, dass man ihnen das Gefühl gibt, dass sie genauso wichtig sind wie ein Franck Ribéry.“

Mit Leistung zahlen die Ersatzleute diese Wertschätzung zurück, wie Daniel van Buyten gegen Leverkusen bewies. Der Innenverteidiger, der zuletzt neun Wochen zuvor in der Startelf gestanden hatte, rutschte kurzfristig in die Anfangsformation und hatte mit Anteil daran, dass der FCB erstmals seit drei Partien wieder zu null spielte. „Ich weiß aus Erfahrung, dass die Bank in der Endphase einer Saison entscheidend sein kann“, sagte Heynckes.

Eine kompakte Einheit auf dem Rasen

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