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Goldene Sportpyramide

Hoeneß in 'Hall of Fame' des deutschen Sports

Uli Hoeneß gehört seit Freitag zu den „Unsterblichen“ des deutschen Sports. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe zeichnete den langjährigen Manager des FC Bayern und erfolgreichen Fußball-Nationalspieler in Berlin mit der „Goldenen Sportpyramide“ aus und nahm ihn damit als 44. Mitglied in die „Hall of Fame“ des deutschen Sports auf.

Hoeneß ist nach Uwe Seeler und Bayern-Präsident Franz Beckenbauer der dritte Fußballer, der für sein Lebenswerk mit der Sportpyramide geehrt wurde. Zusammen mit den verstorbenen Fritz Walter, Sepp Herberger und Helmut Schön ist Deutschlands populärste Sportart in der Ruhmeshalle nun mit sechs Persönlichkeiten vertreten.

28 Titel in 30 Jahren

Der 57 Jahre alte Hoeneß hat mit sportlicher Kompetenz und unternehmerischem Geschick wesentlich zum Aufstieg des FC Bayern als überragenden deutschen Fußball-Verein beigetragen. Nach dem Gewinn der Europameisterschaft 1972 und der Weltmeisterschaft 1974 wurde der 35-malige Nationalmannschafts-Stürmer 1979 mit 27 Jahren Manager des Klubs.

Zu den sportlichen Erfolgen zählen in den vergangenen drei Jahrzehnten 16 deutsche Meisterschaften, neun DFB-Pokalsiege sowie der Gewinn der Champions League, des UEFA-Cups und des Weltpokals. Als herausragender Fußball-Unternehmer im Lande machte Hoeneß aus dem Rekordmeister einen Verein, der mit seiner Wirtschaftskraft auch zur europäischen Spitze gehört und mit seinen Gewinnmargen beispielhaft ist. Ende des Jahres wird er von Beckenbauer den Vorsitz im Aufsichtsrat übernehmen.

Obermann hält Laudatio

Die Sporthilfe zeichnete Hoeneß besonders auch wegen dessen sozialen Engagements aus. Die 2005 von ihm gegründete „FC Bayern München Hilfe e.V.“ bündelte die Aktivitäten, die Millionen-Beträge für Hilfsbedürftige erbrachten. Die Laudatio für Hoeneß hielt am Freitagabend vor 300 geladenen Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur im Berliner Hotel Adlon Kempinski Telekom-Vorstandschef René Obermann.

Für die Sporthilfe war es die zehnte Benefiz-Gala zur Verleihung ihrer Sportpyramide. Sie ist ein Baustein ihrer öffentlichen Auftritte, mit denen sie auf ihr Wirken für den deutschen Hochleistungssport aufmerksam macht. Dafür wendet sie jährlich bis zu 12 Millionen Euro auf.

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