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'Platz vier wäre fatal'

Hoeneß über die Saison und Personalien

Nach dem 2:2 in Hoffenheim führte der Heimweg Uli Hoeneß nicht direkt zurück nach München. Der Manager des FC Bayern machte noch einen Abstecher nach Mainz, wo er am Abend zu Gast war im „aktuellen sportstudio“ des ZDF. Mit Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein sprach Hoeneß dabei unter anderem über die auslaufende Saison mit dem „Endspiel“ gegen Stuttgart, Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal und weitere Personalentscheidungen. fcbayern.de fasst die wichtigsten Aussagen des Managers zusammen.

Uli Hoeneß über…

…das Saisonfinale gegen Stuttgart: „Wir schauen jetzt nur auf den VfB Stuttgart, was in Wolfsburg passiert, ist Casino. Wir müssen uns total auf unseren direkten Gegner konzentrieren, der uns den zweiten Platz streitig machen will. Wir haben es Gott sei dank selbst in der Hand. Mit einem Sieg können wir diesen zweiten Platz hundertprozentig fest machen. Es wird ein Nervenspiel. Beide können noch deutscher Meister werden, beide können sich als Zweiter direkt für die Champions League qualifizieren, aber beide laufen auch noch Gefahr, auf Platz vier zurückzufallen - und das wäre fatal.“

…seine Saison-Bilanz: „Die internationalen Forderungen sind in diesem Jahr mehr oder weniger erfüllt worden. Wir waren im Viertelfinale der Champions League, da waren wir seit Jahren nicht. Aber die Hausaufgabe ist immer die Meisterschaft und da sind wir absolut nicht im Soll. Wir sind in dieser ganzen Bundesligasaison nie so souverän aufgetreten wie im Jahr zuvor, als wir mit einer sicherlich nicht besseren Mannschaft die Bundesliga dominiert haben. Deswegen gibt es schon Ansatzpunkte für Kritik, wenn das ein Jahr später mit der selben oder vielleicht einer noch etwas besseren Mannschaft nicht passiert.“

…Jürgen Klinsmann: „Jürgen Klinsmann trägt die Schuld nicht allein. Aber eines ist ganz klar: Wir können mit dem, was aus seiner Arbeit herausgekommen ist, nicht zufrieden sein. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass das Material, das wir dem Trainer zur Verfügung gestellt haben, besser ist als das, was am Ende herausgekommen ist. Wir haben uns von der Verpflichtung von Jürgen Klinsmann sicherlich mehr versprochen.“

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