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'Der beste Mann'

'Sprinter' Gerland ist überall beliebt

Es war vielleicht die Szene des Spiels: Fünf Minuten waren in der Partie zwischen dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach noch zu spielen, als Zé Roberto nach einem Foul eines Gladbachers auf dem Spielfeld behandelt werden musste. Bayerns Assistenz-Trainer Hermann Gerland nutzte diese Unterbrechung zu einem langen Sprint über den Platz, um Philipp Lahm auf der anderen Spielfeldseite etwas zu trinken zu bringen.

„Es lag keine Flasche auf unserer Seite. Deswegen habe ich Augenkontakt gesucht mit ihm und dann ist er rübergesprintet. Laufen kann er“, beschrieb Lahm jene Szene in der 85. Minute, die sich unter dem frenetischen Beifall der Bayern-Fans und „Hermann Gerland, du bist der beste Mann“-Gesängen in der ausverkauften Allianz Arena abspielte. „Ich habe mich gefreut, als er vor mir stand“, so Lahm weiter.

Hohes Ansehen

Ob bei Fans, Spielern oder Verantwortlichen des Rekordmeisters: Der Trainer des FC Bayern II, der bis zum Saisonende Jupp Heynckes bei den Profis assistiert, genießt hohes Ansehen. Gemeinsam mit Rückkehrer Heynckes habe Gerland „sehr viel dazu beigetragen, dass die Stimmung innerhalb der Mannschaft sehr gut ist“, stellte Uli Hoeneß dem 54-Jährigen nach nur fünf Tagen ein gutes Zeugnis im Umgang mit den Bundesligaspielern aus.

„Er ist sehr beliebt und hat Ahnung vom Fußball“, schloss sich auch Mannschaftskapitän Mark van Bommel den lobenden Worten des Bayern-Managers an. „Hermann Gerland observiert viel und er sagt auch gute Dinge“, beschrieb Van Bommel die Trainingsarbeit mit dem „Tiger“, der eigentlich die FCB-Reserve betreut und jetzt bei den Profis aushilft. Spieler wie Lahm, Ottl, Schweinsteiger oder Rensing durchliefen ebenso sein harte Schule wie Piotr Trochowski oder Zvjezdan Misimovic von Bayerns Titelkonkurrenten Hamburg und Wolfsburg.

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