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Stephan Beckenbauer

'Das macht die Sache so interessant'

Am Samstag kämpfen die B-Junioren des FC Bayern gegen dem VfB Stuttgart um die Deutsche Meisterschaft. Für Coach Stephan Beckenbauer ist es bereits die vierte Finalteilnahme mit einer U17-Mannschaft des Rekordmeisters, zwei Mal gingen er und seine Spieler als Sieger vom Platz – zuletzt vor zwei Jahren. fcbayern.de traf den Sohn von Bayern-Präsident Franz Beckenbauer und sprach mit ihm über das Finale, seine Aufgabe als Trainer und Erzieher und seinen berühmten Vater.

Das Interview mit Stephan Beckenbauer:

fcbayern.de: Stephan, das große Finale rückt näher. Kribbelt es denn schon?
Stephan Beckenbauer: „Man freut sich schon auf das Spiel und macht sich Gedanken über die Aufstellung, über den Gegner, über die Taktik - aber das große Kribbeln kommt wahrscheinlich erst einen Tag vor dem Spiel.”

fcbayern.de: Habt ihr vor dem Finale denselben Ablauf wie vor jedem anderen Punktspiel oder gibt es da Abweichungen?
Beckenbauer: „Wir haben genau den gleichen Trainingsplan, also auch mit einem freien Tag am Mittwoch. Einziger Unterschied ist, dass wir am Freitagabend gemeinsam mit den Stuttgartern an einem Bankett des DFB teilnehmen.“

fcbayern.de: Ihr kennt den VfB aus den Ligaspielen, die ihr beide 2:1 gewonnen habt. Ist das ein gutes Omen für das Finale?
Beckenbauer: „Das erste Spiel in München haben wir glücklich gewonnen, das Rückspiel in Stuttgart hätten wir eigentlich viel höher gewinnen müssen. Aber das zählt jetzt alles nichts mehr. Am Samstag ist ein Finale, da kann man danach nichts mehr ausmerzen. Da muss man auf den Punkt genau topfit sein und den nötigen Siegeswillen mitbringen - und natürlich auch das nötige Quäntchen Glück und die entsprechende Tagesform.“

fcbayern.de: Ist es ein Vorteil, dass das Finale ein Heimspiel für Deine Mannschaft ist?
Beckenbauer: „Ich glaube, das mit dem Heimvorteil ist in der Jugend noch nicht so ausgeprägt. Aber sicherlich kann es ein psychologischer Vorteil sein, wenn aus dem privaten Umfeld jedes Spielers mehr Leute am Platz sind als wenn die Partie in Stuttgart ausgetragen werden würde. “

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