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Tränen statt Titel

FCB-Frauen haben wieder viel vor

Der erhoffte Meisterjubel blieb aus, stattdessen gab es bittere Tränen der Enttäuschung. Wie nahe Glück und Leid im Fußball beieinander liegen, mussten auf tragische Weise die Fußball-Frauen des FC Bayern beim Saisonfinale am eigenen Leib spüren. Trotz des klaren 3:0 (0:0)-Erfolgs beim TSV Crailsheim verpassten die Münchnerinnen aufgrund eines einzigen zu wenig erzielten Tores den Gewinn der Deutschen Meisterschaft, die sich das punktgleiche Team von Turbine Potsdam mit einem 3:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg sicherte.

„Wir waren so nahe dran. Ich glaube wirklich schon, dass wir die Seuche haben“, sagte eine maßlos enttäuschte Karin Danner nach dem Schlusspfiff im Crailsheimer Schönebürgstadion. „Wenn du so lange die Hand an der Schale hast, dann ist das verdammt bitter. Das ist eine ganz herbe Niederlage“, fügte die Team-Managerin der FCB-Frauen an. 3:0 gewonnen und am Ende doch verloren – so lautete aus Münchner Sicht das Fazit des knappsten Titelfinales aller Zeiten.

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