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Münchner Siegtreffer

Lucio schießt Brasilien zum Titel

Dank Kapitän und Bayern-Profi Lucio hat Rekord-Weltmeister Brasilien zum dritten Mal nach 1997 und 2005 den Confederations Cup gewonnen. Der Pokal-Verteidiger machte am Sonntag im Endspiel des WM-Testlaufs in Johannesburg gegen Herausforderer USA einen 0:2-Pausenrückstand wett und besiegte den kecken Außenseiter nach furioser Aufholjagd noch mit 3:2.

Luis Fabiano (46./74. Minute) mit seinen Turniertoren vier und fünf und FCB-Abwehrspieler Lucio per Kopf in der 84. Minute drehten die Partie vor 52.291 Zuschauern im Ellis-Park-Stadion, die nach Treffern von Clint Dempsey (10.) und dem Ex-Münchner Landon Donovan (27.) bereits zugunsten der US-Boys entschieden zu sein schien. „Das Tor hat für mich eine ganz große Bedeutung. Es war ein hartes Turnier, aber die Mannschaft hat gekämpft bis zum Schluss. Ich danke Gott und der Mannschaft“, meinte Matchwinner Lucio nach dem Spiel.

Brasilien wieder Weltranglisten-Erster

In einem phasenweise hochklassigen Finale fehlte den Brasilianern zwar die Frische, dafür zeigte die Mannschaft von Carlos Dunga Kampfgeist und große Moral. Das US-Team befand sich lange Zeit auf der Siegerstraße, hielt dem enormen Druck des Favoriten aber am Ende nicht mehr stand. Nach dem fünften Sieg im fünften Turnierspiel wird die „Selecao“ in der nächsten FIFA-Weltrangliste Spanien wieder als Nummer eins ablösen.

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