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Bayerns neuer Sportdirektor

Nerlinger spürt schon 'große Vorfreude'

Es gibt Tore, die über Sieg und Niederlage entscheiden, über Titel oder Tränen. Und es gibt Tore, die über Karrieren entscheiden. Von letzteren sind Christian Nerlinger 1985 drei gelungen. „Wir waren 0:3 hinten, da habe ich drei Tore zum Ausgleich gemacht“, erzählte der heute 36-Jährige fcbayern.de von einem Jugendspiel mit seinem TSV Forstenried gegen den FC Bayern. „Eine Woche später kam der Anruf. Ich sollte zum Probetraining vorbeikommen. Diesen Moment werde ich nie vergessen.“ 24 Jahre später wird der Junge von damals, der dem FC Bayern den Sieg stahl und dann beim Rekordmeister Fußballprofi wurde, den FCB mit in eine neue Zeitrechnung führen.

Am 1. Juli 2009, wenn Louis van Gaal sein erstes Training an der Säbener Straße leitet, tritt auch Nerlinger seine neue Aufgabe beim FC Bayern an. Es ist sein erster Arbeitstag als Sportdirektor. „Alles, was unter den Bereich Sport fällt“, gehöre zu seinem Aufgabenbereich, erklärte er. „Das heißt: Lizenzspielerbereich, Jugendbereich, Scoutingbereich.“ Für drei Jahre hat Nerlinger unterschrieben.

Vom Teammanager zum Sportdirektor

Im Rückblick spricht er von einer „gewaltigen Entwicklung“. Vor einem Jahr hatte sich der ehemalige FCB-Profi um ein Praktikum beim Rekordmeister beworben, wurde dann von Jürgen Klinsmann als Teammanager eingestellt und übernimmt nun als Sportdirektor einen Teil der Aufgaben von Uli Hoeneß, der zum Jahresende aus dem Vorstand ausscheiden und in den Aufsichtsrat wechseln wird.

„Ich war einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, kann Nerlinger sein „Glück“ kaum fassen. Bis Jahresende „werden Uli Hoeneß und ich den Job gemeinsam machen. Da wird mich Uli noch einmal richtig fit machen“, freut er sich auf die Einarbeitungszeit an der Seite des FCB-Managers. Am 1.1.2010 übernimmt Nerlinger dann eigenverantwortlich.

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