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Rehaprogramm

Schweini muss noch kürzer treten

Den diesjährigen Sommerurlaub hatte sich Bastian Schweinsteiger eigentlich ein bisschen anders vorgestellt. Ohne diesmal ein großes Turnier mit der Nationalmannschaft spielen zu müssen, hätte sich der 24-Jährige nach einer langen Saison mit Bayern und dem DFB-Team endlich mal über drei, vier Wochen am Stück erholen können. Doch für richtige Erholung blieben Schweini lediglich ein paar Tage zwischendurch.

Schuld daran war eine Meniskus-OP am linken Knie, die er nach der Asien-Reise mit der Nationalmannschaft Anfang Juni über sich ergehen lassen musste. „Danach lag ich sechs Tage in der Klinik und habe anschließend bei Doc Müller-Wohlfahrt zehn Tage lang ein erstes Rehaprogramm absolviert“, berichtete Schweinsteiger am Montag im Gespräch mit fcbayern.de.

Noch ein paar Zentimeter Muskulatur

Zudem musste er noch einen Muskelfaszienriss am rechten Schienbein operativ beheben lassen. Beide Verletzungen hatte sich Schweinsteiger schon im Laufe der letzten Saison zugezogen.

Seit Samstag ist er wieder täglich an der Säbener Straße und arbeitet unter der Regie von Physiotherapeut Gerry Hoffmann weiter an seiner körperlichen Fitness. „Ich muss am operierten Bein noch ein paar Zentimeter Muskulatur aufbauen“, berichtete der Mittelfeldspieler.

Schweini will wieder Titel feiern

Beim offiziellen Trainingsauftakt unter dem neuen Coach Louis van Gaal am Mittwoch wird Schweini daher auch noch nicht voll einsatzfähig sein. „Ich denke, es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich am Mannschaftstraining teilnehmen kann“, so Schweinsteiger, der vor der Winterpause seinen Vertrag beim FCB bis zum Sommer 2012 verlängert hat.

Auf die neue Saison freut er sich aber jetzt schon. „Das titellose letzte Jahr ärgert mich immer noch ein bisschen. So was ist man hier beim FC Bayern nicht gewohnt. Deswegen bin ich heiß darauf, am Ende der kommenden Saison wieder den einen oder anderen Titel zu feiern.“

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