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FCB-Physios im Dauereinsatz

Ihre Arbeit beginnt morgens kurz nach dem Frühstück und endet erst tief in der Nacht: Die Physiotherapeuten des FC Bayern sind im Trainingslager in Donaueschingen fast rund um die Uhr im Einsatz. Bei ihrer etwas anderen Art der Akkordarbeit - 27 Spieler haben die Reise in den Schwarzwald mitgemacht - haben Fredi Binder, Gerry Hoffmann, Stephan Weickert und Gianni Bianchi im wahrsten Sinne alle Hände voll zu tun.

Auf „gut 16 Stunden“ schätzt Binder den durchschnittlichen Arbeitstag während eines Trainingslagers. Seit 1979 ist Binder als Physio beim FC Bayern, Donaueschingen „dürfte etwa das 60. Trainingslager“ sein, an dem er teilnimmt. Nicht ganz so lang dabei ist Hoffmann, immerhin aber auch schon seit 1992 beim Rekordmeister und kurz vor dem 25. Jubiläums-Trainingslager. Weickert (seit 2008) und Bianchi (2007) komplettieren das Quartett, das sich um die kleineren und größeren Wehwehchen der Profis kümmert.

Bis zu zwei Stunden Behandlung

Zwei Zimmer im Mannschaftsquartier „Der Öschberghof“ wurden zu Massage- und Therapiezimmern umfunktioniert. Auf jeweils drei Massageliegen warten Van Bommel, Gomez & Co. auf ihren Behandlungstermin, der in der Regel „zwischen anderthalb und zwei Stunden“ pro Spieler dauert, so Binder. Bei akuten Verletzungen kann sich die Behandlungszeit auch mal um eine weitere Stunde verlängern.

Binders Schwerpunkte liegen im Bereich Diagnostik und Muskelverletzungen, Hoffmann kümmert sich vorrangig um Gelenkprobleme und postoperative Behandlungsmaßnahmen. Weickert und Bianchi assistieren den beiden „Oldies“ nach Bedarf. Dabei hat aber jeder der vier Physiotherapeuten „seine“ Spieler, die sie aus dem Effeff kennen und auf deren individuelle Bedürfnisse sie gezielt eingehen können.

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