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Neues Training, neue Rolle

FCB-Torhüter werden zum ersten Angreifer

Es herrschte Hochbetrieb im Fünfmeterraum vor dem Bayern-Tor. Sechs groß gewachsene Gegenspieler tummelten sich auf engstem Raum, sie erwarteten den Ball, der von der rechten Seite heransegelte. Gefährlich senkte sich die Kugel, gerade richtig für einen Kopfball - da gingen zwei Hände dazwischen, fingen den Ball sicher ab. Den Gegenspieler sprang Jörg Butt dabei über den Haufen. In einem echten Spiel würde dem Stürmer die Luft wegbleiben, doch im Training ist das anders. Da sind die Stürmer Luft, umhüllt von einer Plastikfolie, bedruckt mit schwarzen Haaren und einem freundlichen Gesicht. Diese Puppen sind die neuen Sparringspartner im Torwarttraining des FC Bayern.

„Das ist eine gute Möglichkeit, das Flankentraining spielgerechter zu gestalten“, erklärte Walter Junghans fcbayern.de den Zweck der 1,90 Meter großen luftgefüllten Pappkameraden. „Die Puppen sind zwar statisch, aber der Torhüter muss sich trotzdem an ihnen orientieren und wie im Spiel an ihnen vorbeispringen oder -laufen“, sagte der der FCB-Torwarttrainer.

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