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Gemeinsame Ziele

Gomez: 'Wir verstehen uns ganz gut'

Viele, viele neue Dinge sind auf Mario Gomez seit seinem Dienstantritt beim FC Bayern vor knapp drei Wochen eingeströmt. Ein neuer Trainer samt Assistenten, neue Mannschaftskollegen sowie ein neues privates Umfeld in einer neuen Stadt. Doch der neue Angreifer des Rekordmeisters zeigte sich nach seinen ersten Wochen in München durchaus begeistert. „Es ist nicht schwer, dass es einem gefällt“, zog Gomez in Donaueschingen eine erste Zwischenbilanz.

Bei all den Neuerungen dürfte Gomez umso erfreuter gewesen sein, dass zumindest in Sachen Trainingslager Altvertrautes geboten war. Denn im „Öschberghof“ am Ostrand des südlichen Schwarzwaldes bereitete sich Gomez bereits in den vergangenen Jahren mit seinem früheren Verein VfB Stuttgart auf die bevorstehende Saison vor, so auch vor dem überraschenden Meisterstück der Schwaben in der Spielzeit 2006/07.

Dass es auf dem Weg zum Titel jedoch mehr bedarf als nur eines guten Omens - auch der FC Bayern legte den Grundstein für seine 21. Meisterschaft im Sommer 2007 in Donaueschingen -, dessen ist sich Gomez durchaus bewusst. Schweißtreibende Arbeit steht im Trainingslager im Vordergrund, Chefcoach Louis van Gaal fordert seinen Profis jedoch nicht nur körperlich alles ab.

„Der Trainer fordert in jedem Training eine hohe Konzentration, das ist dann fast genauso anstrengend, wie bei einem 20-Kilometer-Lauf“, beschrieb Gomez die Anforderungen des niederländischen Fußballlehres und stellte diese vor die reine Konditionsarbeit. „Es ist wichtig, die beste Mannschaft zu sein und nicht die fitteste. Alles nützt nichts, wenn wir am Ende nicht deutscher Meister sind“, so Gomez.

5 Stürmer, 2 Plätze

So sieht Gomez auch die zahlreichen Testspiele bis zum Rundenauftakt Anfang August eher als Trainingseinheit denn als Wettstreit mit besonderer Aussagekraft. „Das Wichtigste in der Vorbereitung ist nicht der Gegner, sondern die eigene Fitness und das Einspielen der Mannschaft“, meinte Gomez einen Tag vor der Partie beim Viertligisten Stuttgarter Kickers. Gerade gegen unterklassige Teams sei es „oft schwieriger, da diese hoch motiviert sind.“

Hoch motiviert zeigte sich auch Gomez bislang in den Übungseinheiten, in denen es für Van Gaal darum geht, aus vier hochklassigen Angreifern sowie Nachwuchstalent Thomas Müller das richtige Angriffs-Duo zu finden. Gomez betonte dabei, dass der Kampf mit Miroslav Klose, Luca Toni und Ivica Olic um die Stammplätze eher ein Miteinander als ein Gegeneinander sei.

'Haben gemeinsame Ziele'

„Es wird immer davon gesprochen, dass wir Gegner sind. Aber wir haben gemeinsame Ziele, auch wir Stürmer. Und wir können nur erfolgreich sein, wenn wir zusammen spielen. Wenn jeder sein eigenes Ding macht, werden wir nicht erfolgreich sein.“ Zwar würden einige von außen gerne sehen, dass man sich bekämpfe oder bekriege, „aber wir verstehen uns ganz gut“.

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