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FCB-Fan Frerk Ohm

'Ich will 12TER MANN werden!'

Frerk Ohm, der sympathische Über-Fan aus einem 200-Seelen-Dorf bei Bremerhaven, will 12. Mann des FCB werden. fcbayern.de sprach mit Frerk über seine Leidenschaft zum FCB, den anstehenden Live-Wettkampf und seine Zukunftspläne.




Das Interview mit Frerk Ohm

fcbayern.de: Lieber Frerk, Du hast mit Videos im Internet für Furore gesorgt, in denen Du unaufgefordert Schuhe der Bayern-Profis putzt und Dich ans Steuer des Mannschaftsbusses setzt. Jetzt bist Du prominent. Erkennt Dich jemand auf der Straße?
Frerk Ohm: „Ach Gottchen, nein, prominent bin ich ja nun wahrlich nicht, davor hätte ich auch ein bisschen Schiss. Ich will schon Frerk sein und Frerk bleiben. Man erkennt mich auf der Straße, ja, das liegt aber daran, dass ich in einem 200-Seelen-Örtchen wohne. Hier kennt jeder jeden. Auch ohne Internet. Jeder weiß es, wenn Du Dir einen neuen Rasentraktor mit der Post liefern lässt und jeder weiß, dass ich jetzt im Internet bin. Manche halten mich für ein bisschen verrückt. Aber das haben sie vorher schon getan, unter anderem weil ich mir das FCB-Logo in den Vorgarten gemäht habe und die Karos mit blau-weißer Farbe in den Rasen gemalt hab. Nach einem Hagelschauer ist die Farbe eingesickert und auf die Dorfstraße runtergelaufen, das gab schon ein bisschen Radau mit dem Ortsvorsteher.“

fcbayern.de: Bist Du der einzige Bayern-Fan in Deinem Heimatort bei Bremerhaven?
Ohm: „Jain. Ich hab 1989 einen Fanclub gegründet und war viele Jahre das einzige Mitglied. Ich war Kassierer, Schriftführer, stellvertretender Vorsitzender und Vorsitzender in einer Person. Aber seit mein Patenkind Janno auf der Welt ist, sind wir zu zweit. Noch ist er nicht besonders aktiv, weil er erst Sprechen lernt, aber bald werden die Grillfeste in meinem Fanclub nicht mehr so einseitig ablaufen.“

fcbayern.de: In den Videos und auf Deinem Blog www.frerk-ohm.de äußerst Du das Ziel, 12. Mann des FC Bayern zu werden.
Ohm: „Das ist mein Lebenstraum, ja. Ab dem 26. Juli findet in der Säbener Straße ein Wettkampf statt, bei dem ich die Chance habe, diesen Titel zu holen. Wie die Bayern habe ich natürlich den absoluten Anspruch, den Wettkampf zu gewinnen. Keine Ahnung, was bei einer Niederlage passieren würde. Ich glaub, da käme erstmal ein langes, tiefes und dunkles Loch. Daran will ich nicht denken(schluckt). Der Wahnsinn geht fünf Tage lang. Ich muss einen Konkurrenten in diversen schweißtreibenden Disziplinen besiegen. Ich hab noch keine Ahnung, wie die aussehen, denn sie werden live von den Internet-Usern ausgedacht. Also auch von den Leuten, die unser Interview lesen. An der Stelle würde ich alle, die an dem Live-Wettkampf mitmachen, um etwas bitten. Ich hab Probleme am Trizeps. Der Trizeps und die Kniescheibe. Das sind meine Sorgenkinder. Wenn ihr also am Live-Wettkampf teilnehmt und neue Spiele vorschlagt: Bitte nichts mit Seilhüpfen oder Liegestütze.“

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