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Ribéry vor Comeback

Klose meldet sich fit für Neckarelz

Rund 1.000 Fans waren am Freitagvormittag an die Säbener Straße gekommen, um das letzte öffentliche Training des FC Bayern vor dem Pflichtspielauftakt am kommenden Sonntag bei der SpVgg Neckarelz zu verfolgen. Sie alle sahen, was auch bei FCB-Chefcoach Louis van Gaal für gute Laune gesorgt haben dürfte: Miroslav Klose ist wieder fit.

Der Stürmer, der zuletzt wegen einer Grippe pausieren hatte müssen, absolvierte unter Anleitung von Hermann Gerland eine intensive individuelle Einheit, bei der viel mit dem Ball gearbeitet wurde. Anschließend meldete er sich einsatzbereit für das DFB-Pokalspiel beim Sechstligisten.

Müller beim Röntgen, Ottl verletzt

Auch Thomas Müller kann spielen. Dem 19-Jährigen war am Donnerstagabend im Audi-Cup-Finale gegen Manchester United ein Gegenspieler auf die Hand gestiegen. Am Freitag wurde die betroffene Stelle geröntgt. „Es ist nichts gebrochen“, teilte Müller erleichtert mit. Er hat „nur“ einen Kapselriss im linken Mittelfinger davongetragen, der ihn nicht am Fußballspielen hindert.

Pech hatte hingegen Andreas Ottl. Der Mittelfeldspieler musste am Freitag im Training wegen einer Muskelverhärtung im Adduktorenbereich das Training abbrechen und seinen Einsatz in Neckarelz absagen. Auch Ivica Olic (Bänderzerrung im Knie), Franck Ribéry (Sehnenentzündung im Knie), Luca Toni (Achillessehnenprobleme) und Christian Lell (Nagelbettentzündung) fehlen weiter.

Ribéry kurz vor Trainingscomeback

Zumindest Ribéry hofft auf sein Comeback im ersten Heimspiel gegen Werder Bremen in zwei Wochen. Nächste Woche könne er wieder mit der Mannschaft trainieren, berichtete der Franzose in der Tageszeitung „tz“ (Samstagsausgabe). „Insofern kommt das erste Bundesliga-Spiel in Hoffenheim zu früh für mich. Realistischer ist ein Einsatz beim Heimspiel gegen Werder am 15. August.“

Es gehe ihm mittlerweile „ganz gut“, sagte der 26-Jährige. „Ich kann nun wieder problemlos laufen. Ich spüre gar keine Knieschmerzen mehr. Bald wieder mit dem Team trainieren zu dürfen, wird mir richtig gut tun. Ich vermisse den Ball und allein zu trainieren, macht einfach kein Spaß.“

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