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Luca Toni ist 'motivierter denn je'

Mit Tortellini von der Mamma und einer Vespa-Tour durch seine geliebte Emilia Romagna rund um Rimini hat Luca Toni Kraft für den Kampf um seinen Stammplatz im Sturm des FC Bayern getankt. Wenige Tage vor seiner Rückkehr nach München und dem verspäteten Einstieg in die Saisonvorbereitung betonte der italienische Weltmeister, dass er beim Rekordmeister voll angreifen wird.

„Ich schätze meine Teamkollegen. Aber ich werde alles versuchen, in der neuen Saison als Stammspieler auflaufen zu können“, kündigte der 31 Jahre alte Torjäger Neuzugang Mario Gomez & Co. schon für das Donnerstag beginnende Trainingslager in Donaueschingen einen harten Fight an.

Viele Tore machen

Klein beigeben kommt für den Torschützenkönig der Saison 2007/08 ebenso wenig infrage wie ein vorzeitiger Abschied aus München auch nicht. „Ich denke nicht einmal an die Ersatzbank“, wiederholte der Weltmeister von 2006 in Rimini. Auf Spekulationen über seine Chancen auf einen Stammplatz im FCB-Sturm will sich Toni gar nicht einlassen.

„Ich will einfach nur viele Tore machen und damit meinen Beitrag zu einem wichtigen Titel für Bayern leisten“, sagte Toni. Stimmen, wonach der neue Trainer Louis van Gaal ihn bislang nicht in seiner Stammformation sehe, irritieren ihn nicht: „Ich weiß, dass van Gaal ein sehr guter Trainer ist und ich kann es gar nicht erwarten, mich bei ihm bewähren zu können“, unterstreicht Toni.

Motivierter denn je

Nach einer Lasagne Bolognese mittags im „Agriturismo“ im Hinterland von Rimini wirkt der beim Confed-Cup von heimischen Medien heftig kritisierte Stürmer voller Energie und Tatendrang. „Nach der letzten Saison ohne Titelgewinn bin ich motivierter denn je“, betonte der gebürtige Modeneser. Die Meisterschaft und der DFB-Pokal seien die Saisonziele Nummer eins. Und natürlich sein Stammplatz: „Ich werde alles geben, damit der Trainer an mir gar nicht vorbeikommt“.

Auch in der Champions League will er möglichst weit kommen. Vom europäischen Titel zu träumen, scheint ihm dann aber wohl doch zu vermessen. Nach seinem Kaufrausch ist Real Madrid auch für Toni der Top-Favorit, obwohl er den FC Barcelona immer noch für stärker hält. Madrids Millionentransfers sieht Toni ohnehin kritisch: „Diese Summen sind wirklich astronomisch. Gerade in der jetzigen Wirtschaftskrise. 100 Millionen Euro sind zu viel für einen Spieler“, findet der Italiener.

Ziel WM 2010

Nach der durchwachsenen vergangenen Saison - angefangen bei der EM 2008 bis hin zur WM-Generalprobe in Südafrika - hofft Toni mit starken Auftritten beim FC Bayern auch auf eine Wiederauferstehung mit der „Squadra Azzurra“. „Bei der WM 2010 werden wir ein anderes Italien sehen“, verspricht der Bayern-Stürmer und fügt an: „Und hoffentlich eins mit Luca Toni.“

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