präsentiert von
Menü
Senkrechtstarter

Müller und Badstuber nutzen ihre Chance

Ob Holger Badstuber und Thomas Müller manchmal noch an den 16. Februar 2009 zurückdenken? An jenem Montag der letzten Saison unterschrieben die beiden Münchner Eigengewächse ihren ersten Profivertrag beim FC Bayern. Dass sie nur ein knappes halbes Jahr später mit Van Bommel, Lahm und Co. nicht nur trainieren dürfen, sondern feste Größen in den Planungen von Trainer Louis van Gaal geworden sind, davon dürften die beiden damals nicht einmal zu träumen gewagt haben.

Müller und Badstuber, ein 19- und ein 20-Jähriger aus der eigenen Jugend, sind die Überraschungen der Saisonvorbereitung. Müller, der in der vergangenen Saison mit 15 Drittligatoren beim FCB II auf sich aufmerksam gemacht hatte, ist inzwischen kein ganz unbeschriebenes Blatt mehr. Er hat immerhin vier Bundesliga- und einen Champions-League-Einsatz in der vergangen Rückrunde vorzuweisen. Im „Königsklassen“-Achtelfinale gegen Sporting Lissabon gelang ihm sogar in Tor.

Die Gunst der Stunde

„Er ist ein außergewöhnliches Talent“, meinte Herman Gerland, der frühere FCB II-Coach und jetzige Assistent von Louis van Gaal, schon damals. „Torgefährlich, beidfüßig, ballsicher, sein Kopfballspiel ist okay, er hat eine sehr gute Ausdauer.“ Und Müller ist flexibel einsetzbar. Ob als Stürmer oder als „Zehner“ hinter den Spitzen, Müller kann alles. „Wo ich spiele, ist eigentlich egal“, meinte der Oberbayer.

In der Vorbereitung startete er jetzt richtig durch. Begünstigt durch die Ausfälle von Luca Toni, Ivica Olic und Miroslav Klose bekam er in den letzten vier Wochen und auch beim Audi Cup gegen den AC Mailand und Manchester United viele Einsatzminuten. Und der Youngster nutzte die Gunst der Stunde.

Man of the Match

Weitere Inhalte