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Heiße WM-Qualifikation

13 Bayern auf Länderspielreise

Die Bundesliga hat gerade erst begonnen, da steht für einen Großteil der FCB-Profis schon eine wichtige Entscheidung auf dem Programm: Wer schaffte es zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika? Am kommenden Samstag (5. September) und Mittwoch (9. September) geht die Qualifikation mit dem vorletzten Doppelspieltag in ihre heiße Phase - mittendrin 13 Spieler des deutschen Rekordmeisters.

Klose, Gomez, Schweinsteiger und Lahm für Deutschland
Das DFB-Team führt die Gruppe 4 an. Russland, das bislang ein Spiel weniger absolviert hat, sitzt den Deutschen aber im Nacken und kann am Samstag durch einen Sieg gegen Schlusslicht Liechtenstein bis auf einen Punkt an Deutschland heranrücken. Das DFB-Team greift erst am Mittwoch nächster Woche (9. September) mit einem Heimspiel in Hannover gegen Aserbaidschan wieder in die Qualifikation ein und muss dann seine Tabellenführung behaupten. Vor drei Wochen siegten die Deutschen in Aserbaidschan mit 2:0. Zunächst steht für das Team von Bundestrainer Joachim Löw aber am Samstag ein Freundschaftsspiel gegen WM-Gastgeber Südafrika (in Leverkusen) auf dem Programm.

Robben und Braafheid für die Niederlande
Das Bayern-Duo kann ganz entspannt zu den Länderspielen reisen. Die Niederlande hat sich als erstes europäisches Team bereits für die WM qualifiziert. Sieben Siege in sieben Spielen lautet die makellose Bilanz der Holländer, denen Platz 1 in Gruppe 9 nicht mehr zu nehmen ist. Am Mittwoch kommender Woche will sich die „Elftal“ aber beim Auswärtsspiel in Schottland (in Glasgow) nicht den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung gefallen lassen. Denn sowohl die Schotten als auch die übrigen drei Teams der Gruppe (Mazedonien, Norwegen, Island) haben noch Chancen auf den zweiten Platz. Bereits am Samstag (5. September) empfängt das „Oranje“-Team zudem in Enschede Japan zu einem Freundschaftsspiel.

Olic und Pranjic für Kroatien
Für die beiden Kroaten im FCB-Trikot geht es darum Platz zwei in Gruppe 6 zu behaupten. Dazu ist zunächst am Samstag ein Heimsieg gegen Weißrussland (in Zagreb) fest eingeplant. Anschließend kommt es am Mittwoch in London zum Duell mit den bislang verlustpunktfreien Engländern, denen Platz eins wohl auch bei einer Niederlage gegen Kroatien nicht mehr zu nehmen ist. Aktuell rangieren die Kroaten sieben Punkte hinter England auf Platz zwei, drei Zähler dahinter lauert die Ukraine, die bislang ein Spiel weniger ausgetragen hat.

Tymoshchuk für die Ukraine
Damit sind wir bei Anatoliy Tymoshchuk gelandet. Der Neu-Bayer hofft, seinen beiden kroatischen Mannschaftskollegen den zweiten Tabellenplatz in Gruppe 6 noch streitig machen zu können. Dafür notwendig sind: Siege. Beim Heimspiel gegen das noch punktlose Andorra (in Kiew) sollten drei Punkte Pflicht sein, schwieriger wird die anschließende Auswärtspartie in Minsk bei Verfolger Weißrussland.

Ribéry für Frankreich
Die Franzosen nehmen die Tabellenspitze in Gruppe 7 ins Visier. Mit einem Sieg am Samstag in Paris gegen Rumänien können sie bis auf zwei Punkte an den spielfreien Spitzenreiter Serbien heranrücken. Anschließend kommt es in Belgrad zum direkten Duell zwischen Serbien und Frankreich. Das Hinspiel vor einem Jahr gewann die „Equipe tricolore“ mit 2:1.

Altintop für die Türkei
Im Kampf um Platz zwei in Gruppe 5 steht für Hamit Altintop eine Vorentscheidung auf dem Programm. Aktuell belegt die Türkei den dritten Platz, vier Punkte hinter dem Zweiten Bosnien-Herzegowina. Am Mittwoch kommender Woche (9. September) können die Türken im direkten Duell gegen die Bosnier (in Zenica) Boden gutmachen. Zuvor (5. September) müssen sie aber auch ihr Heimspiel gegen Estland (in Kayseri) gewinnen.

Van Buyten für Belgien
Nur noch theoretische Chancen auf Platz zwei in Gruppe 5 hat Daniel van Buyten mit seinen „Roten Teufeln“. Belgien hat aktuell als Vierter fünf Punkte Rückstand auf den Zweiten Bosnien-Herzegowina. Spitzenreiter Spanien ist den Belgiern mit sechs Siegen in sechs Spiele sogar auf elf Punkte enteilt und ist nun Gastgeber für das nächste Qualifikationsspiel Belgiens am Samstag in La Coruña. Anschließend reisen die „Roten Teufel“ zum nächsten Auswärtsspiel nach Armenien (in Yerevan).

Badstuber für Deutschlands U21
Zwei Monate nach dem Gewinn des EM-Titels beginnt für die deutsche U21-Nationalmannschaft die Qualifikation für das nächste EM-Turnier 2011 in Dänemark. Auftaktgegner für das Team von Trainer Rainer Adrion, der auf FCB-Youngster Thomas Müller (Leistenprobleme) verzichten muss, ist am Freitag (4. September) in Aachen San Marino. Am Dienstag darauf (8. September) kommt Tschechien zum Spitzenspiel nach Wiesbaden. Weitere Gruppengegner der Deutschen sind Nordirland und Island. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für Playoff-Spiele, in denen die 7 Endrundenteilnehmer ermittelt werden. Gastgeber Dänemark ist automatisch qualifiziert.

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