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Pflichtspielauftakt

Bayern peilen zweite Pokalrunde an

Die Testphase ist vorbei, jetzt wird es zum ersten Mal ernst: Mit viel Schwung geht der FC Bayern nach viereinhalbwöchiger Vorbereitung in das erste Pflichtspiel der Saison am Sonntag bei der SpVgg Neckarelz (ab 17.15 Uhr im FCB-Liveticker und im Webradio bei FCB.tv). Nach mitunter sehenswerten Leistungen in den Testspielen will der Rekordmeister auch in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde überzeugen und „ein erstes Zeichen setzen“, wie Nationalspieler Philipp Lahm bekräftigte.

„Das ist das erste Pflichtspiel in dieser Saison und wir haben uns in den letzten Jahren immer sehr schwer getan in den ersten Runden“, weiß Lahm, dass die Partie gegen den baden-württembergischen Verbandsligisten in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena kein Selbstläufer wird. „Wir wissen was im Pokal möglich ist, daher müssen wir auch diese Mannschaft ernst nehmen.“

Das sah auch Bastian Schweinsteiger so. „Es ist immer schwieriger, sich auf kleinere Mannschaften einzustellen. Deswegen ist es wichtig, sich auch darauf sehr zu konzentrieren“, mahnte der Mittelfeldspieler, den Sechstligisten nicht zu unterschätzen. „Natürlich sagt man, Bayern muss das weiterkommen, aber man muss auch dort erstmal das erste und zweite Tor machen. Das ist eine Aufgabe für uns.“

Eine Woche vor dem Bundesligastart gegen die TSG Hoffenheim an gleicher Stätte geht es aber nicht nur um den Einzug in die nächste Pokalrunde. „Wir wollen die Philosophie des Trainers auch dort umsetzen“, so Schweinsteiger. Das schnelle, direkte Passspiel, das in den Freundschaftsspielen gegen Köln und den AC Mailand schon phasenweise „phänomenal“ (Michael Rensing) geklappt hat, soll auch gegen Neckarelz weiter perfektioniert werden.

Jeder brennt

„Wir sind recht locker, jeder brennt darauf, dass es los geht“, machte Nachwuchstalent Thomas Müller keinen Hehl aus der Vorfreude vor dem Pflichtspielauftakt. Nach seinen couragierten Auftritten beim AUDI Cup gegen Mailand und Manchester United könnte der 19-Jährige möglicherweise die zentrale Rolle hinter den beiden Spitzen Mario Gomez und dem wiedergenesenen Miroslav Klose einnehmen.

Aber auch José Sosa und Alexander Baumjohann sind Kandidaten für die Position, die mittelfristig Franck Ribéry besetzen soll. „Wenn wir das Spiel so angehen wie die Spiele beim Audi Cup, werden wir locker gewinnen“, gab sich Baumjohann vor der „schwierigen und unangenehmen Aufgabe“ Neckarelz durchaus selbstbewusst.

Görlitz nicht im Kader

Neben Ribéry und Toni (beide Trainingsrückstand) muss Trainer Louis van Gaal in Sinsheim auch auf Ivica Olic (Bänderzerrung im Knie), Andreas Ottl (Muskelverhärtung) und Christian Lell (Nagelbettentzündung) verzichten. Nicht zum 18-köpfigen Kader für das Pokalspiel steht zudem Andreas Görlitz.

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