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Tribüne statt Bank

Hoeneß muss sich daran noch gewöhnen

Über 30 Jahre lang saß Uli Hoeneß direkt am Pulsschlag des Geschehens. Über 30 Jahre lang zeigte er am Spielfeldrand Emotionen, sprang bei Toren als Erster dem Trainer um den Hals, intervenierte bei vermeintlichen Fehlentscheidungen beim Linienrichter oder vierten Offiziellen oder suchte auch mal wie einst auf dem Kaiserlauterer Betzenberg die direkte Konfrontation mit der Trainerbank des Gegners. Doch das ist nun alles Geschichte.

Beim Bundesligaauftaktspiel „seiner“ Bayern am Samstag bei 1899 Hoffenheim nahm Hoeneß erstmals seinen neuen Platz ein. An der Seite von Vorstandskollege Karl Hopfner saß er auf der Ehrentribüne der Rhein-Neckar-Arena und verfolgte das Geschehen auf dem Rasen mit mehr räumlichen Abstand. Den Platz neben dem neuen Trainer Louis van Gaal überließ der Manager dem neuen Sportdirektor Christian Nerlinger.

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