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Entscheidung gefallen

Rensing die Nummer eins im Tor

Die Entscheidung ist gefallen: Der FC Bayern geht mit Michael Rensing als Nummer eins im Tor in die neue Saison. Zu dieser Entscheidung kam Trainer Louis van Gaal mit seinen beiden Assistenten Andries Jonker und Hermann Gerland im Vorfeld des Pokalspiels beim Verbandsligisten SpVgg Neckarelz, in dem der 25-Jährige in der Startelf stand und damit den Vorzug vor Jörg Butt erhielt.

„Wir haben uns vier Wochen im Training und in den Spielen beide Torhüter angeschaut. Die Entscheidung war nicht einfach. Das Momentum ist wichtig und hat den Ausschlag gegeben. Michael Rensing wird normalerweise auch in der Bundesliga anfangen“, sagte Jonker vor dem mühsamen 3:1-Erfolg des Rekordmeisters in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde.

Gute Vorbereitung

„Ich habe viereinhalb Wochen beobachtet und jetzt meine Wahl getroffen: Ich setze mein Vertrauen in Michael Rensing“, äußerte sich Van Gaal nach dem Schlusspfiff in der Rhein-Neckar-Arena dann selbst zu diesem Thema. Im Vorfeld hatte der Niederländer gesagt, dass der Torhüter, den er gegen Neckarelz aufstellt, seine Nummer eins sei.

Am Samstag habe ihm der Trainer in einem Einzelgespräch seine Entscheidung mitgeteilt, erklärte Rensing nach dem Spiel und zeigte sich selbstverständlich zufrieden mit Van Gaals Wahl. „Wir haben beide eine gute Vorbereitung gespielt, umso glücklicher bin ich, dass die Wahl auf mich gefallen ist. Ich habe an mich selbst und meine Fähigkeiten geglaubt.“

Nicht ausruhen

Aus den Erfahrungen der vergangenen Saison weiß Rensing aber auch, dass diese Entscheidung sich im Laufe einer Spielzeit durchaus verändern kann. Aus diesem Grund will er sich „nicht darauf ausruhen. Ich muss weiter versuchen, das Spiel so zu interpretieren, wie der Trainer das möchte“, sieht Rensing noch Entwicklungspotenzial.

Dass der Schlussmann in den 90 Minuten gegen Neckarelz kaum geprüft wurde, beim Gegentreffer durch Throm in der 80. Minute aber „unglücklich“ (Rensing) aussah, wird an Van Gaals Entscheidung nichts ändern. „Ich habe gewählt, er bleibt unsere Nummer eins“, bekräftige der Niederländer gegenüber Journalisten.

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