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Blick nach vorne

'Unser Spiel wird sehr viel besser werden'

Beim gemeinsamen Fototermin am Montagmittag konnten sie schon wieder etwas lachen. Zwei Tage nach der bitteren 1:2-Pleite bei Aufsteiger Mainz 05, in der der FC Bayern in der ersten Halbzeit nach Aussage von Mario Gomez „eine Lehrstunde“ erteilt bekommen hat, posierten Trainer und Spieler des deutschen Rekordmeisters nach dem Vormittagstraining auf dem Münchner Nockherberg in Lederhosen für FCB-Partner Paulaner.

Dabei richtete sich der Blick der Bayern-Profis nach zwei Punkten aus drei sieglosen Spielen und Platz 14 in der Bundesliga nicht nur in die Kamera-Objektive. „Wir schauen nur noch nach vorne“, sagte Hamit Altintop, der in einer „katastrophalen ersten Halbzeit“ in Mainz bereits nach 33 Minuten vom Feld musste. Für die bevorstehende Partie am Samstag gegen Meister VfL Wolfsburg kündigte Altintop bereits Wiedergutmachung an: „Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns, wir wollen da unbedingt ein Zeichen setzten.“

„Die Stimmung ist nicht optimal nach so einem Saisonstart, aber wir dürfen uns jetzt nicht hängen lassen“, stimmte auch Altintop-Ersatz Thomas Müller mit ein. Das 19-jährige Eigengewächs war neben dem ebenfalls eingewechselten Ivica Olic noch einer der besseren Bayern-Akteure an diesem Tag. Einen möglichen Ausgleichstreffer des Offensivtalents verhinderte einzig FSV-Torhüter und Namensvetter Heinz Müller.

„Wir wussten, dass es ein holpriger Start werden kann - und den haben wir jetzt“, sagte Nationalspieler Philipp Lahm am Rande des Fototermins und mahnte zur Geduld, bis jeder die Philosophie von Trainer Louis van Gaal verinnerlicht hat. „Es ist sehr viel Taktik bei ihm. Er hat klare Vorstellungen, wie jede Position gespielt werden muss. Das ist eine große Umstellung für jeden Einzelnen, weil es hier in den letzten Jahren nicht so war“, erläuterte der stellvertretende Kapitän.

Ribéry gibt Gas

Während auch Neuzugang Olic sein neues Team noch in der Findungsphase sieht („Wir suchen noch unsere beste Formation“) ist sich Lahm sicher, dass die Fans schon bald wieder einen anderen FC Bayern zu Gesicht bekommen werden. „Man wird sehen, dass in den nächsten Wochen unser Spiel wieder sehr viel besser werden wird.“

Dazu könnte bald schon wieder Franck Ribéry beitragen. Bei der schweißtreibenden Übungseinheit am Montagmorgen präsentierte sich der französische Nationalspieler den rund 2.000 Trainingsbesuchern gut aufgelegt und voller Tatendrang. Nachdem der 26-Jährige am vergangenen Wochenende mangels Fitness nicht zum Kader gehörte, gab er im Training ebenso Vollgas wie Luca Toni, der bereits wieder mit dem Ball trainierte. Wann der Italiener wieder am Mannschaftstraining teilnehmen wird, ist aber noch offen.

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