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Toni in Italien

Van Gaal verzichtet auf Ribéry

Am Freitag war für Franck Ribéry noch mal volles Programm angesagt. Am Morgen absolvierte der Franzose unter der Regie von Thomas Wilhelmi eine intensive Fitnesseinheit und am Nachmittag nahm er dann auch noch am Abschlusstraining für das erste Bundesligaspiel dieser Saison teil. Zum Mannschaftskader für das Auswärtsspiel beim letztjährigen Herbstmeister TSG 1899 Hoffenheim gehört Ribéry aber nicht.

„Er bleibt in München“, erklärte Chefcoach Louis van Gaal. Ribéry habe zwar gut trainiert, „aber zwei Trainingseinheiten reichen nicht aus, um ihn in die Mannschaft zu integrieren.“ Der 26-Jährige war nach wochenlangen Problemen an der Patellasehne erst am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

Ribéry wird am Wochenende aber trotzdem unterwegs sein. Nach einem Telefonat mit Frankreichs Nationalcoach Reymond Domenech gab Van Gaal sein Einverständnis, dass der Mittelfeldstar zum Treffpunkt der französischen Nationalmannschaft reisen kann. „Wir haben vereinbart, dass eine Luftveränderung für ihn vielleicht sehr gut ist."

Beim WM-Qualifikationspiel des Vize-Weltmeisters am Mittwoch gegen die Faröer Inseln wird Ribéry aber nicht zum Einsatz kommen. „Wir haben ihm ein Programm mitgegeben“, sagte van Gaal. „Für uns ist es wichtig, dass er aufgebaut wird. Das habe ich mit Domenech vereinbart“, sagte der Bayern-Coach und lobte den guten Draht zu Domenech.

Bereits am Donnerstag hat Luca Toni eine Heimatreise angetreten. Der Italiener leidet immer noch unter Achillessehnenproblemen und soll nun im heimischen Gefilden neue Motivation für sein Rehatraining aufbauen, wie Van Gaal berichtete. „Ich habe ihm ein bisschen Luft gegeben.“ Gleichzeitig wird Toni in Italien noch den Rat eines weiteren Arztes einholen. Seit der Rückkehr aus dem Urlaub nahm Bayerns bester Torschütze des Vorjahres noch nicht ein einziges Mal am Mannschaftstraining teil.

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