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Ribéry, Altintop & Co.

Bayern-Stars zittern um WM-Teilnahme

Während die deutsche Nationalmannschaft weiter Kurs Richtung Südafrika hält, müssen einige Bayern-Profis noch um die Teilnahme an der Endrunde 2010 zittern. Sowohl Frankreich als auch der Türkei, Kroatien und der Ukraine bleibt dabei - wenn überhaupt - wohl nur der Umweg über die Play-off-Spiele der Gruppenzweiten. Für Belgien dagegen ist der Traum von der WM-Teilnahme bereits vorzeitig ausgeträumt.

Die besten Ausssichten auf den zweiten Platz in Gruppe 7 haben Franck Ribéry und Vize-Weltmeister Frankreich. Im Gastspiel bei Tabellenführer Serbien erkämpfte die „Equipe tricolore“ trotz 80-minütiger Unterzahl - Torhüter Hugo Lloris hatte in der 10. Minute wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen - ein 1:1 (1:1)-Unentschieden und bleibt bei noch zwei ausstehenden Partien vier Punkte hinter Serbien, aber auch vier Zähler vor Österreich.

Nenad Milijas (11.) brachte die Gastgeber in Belgrad per Foulelfmeter in Führung, Thierry Henry (31.) gelang für den numerisch dezimierten Weltmeister von 1998 der Ausgleich. Ribéry saß wie schon im letzten Spiel gegen Rumänien (1:1) zunächst nur auf der Bank und wurde in der Schlussphase für Henry eingewechselt. In den letzten beiden Spielen empfängt Frankreich die Färöer Inseln und Österreich.

Vorteil Ukraine

Auf das Play-off-Hintertürchen muss auch Kroatien hoffen, dass in der Gruppe 6 bei Spitzenreiter England eine 1:5 (0:2)-Niederlage hinnehmen musste und mit 17 Punkten weiter auf Platz zwei liegt. Frank Lampard (7., 59.), Steven Gerrard (18., 66.) und Wayne Rooney (77.) trafen für die „Three Lions“, die mit 24 Zählern souverän das WM-Ticket lösten. Danijel Pranjic spielte bei den Kroaten durch, Ivica Olic blieb nach der Halbzeit in der Kabine. Den kroatischen Ehrentreffer erzielte Eduardo da Silva (72.).

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